(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Beer Walks – A Final Chapter, Part II
›Und das Wort des HERRN geschah zu mir also.‹ (Jer 1,4)

Das Wort eines zweiten Moses. Das Buch Jeremia wollte ich lesen; gehört habe ich es schlussendlich, bei normaler Abspielgeschwindigkeit. Volle 5 ½ Stunden lang. Teilweise hatte ich mitgelesen, vor allem am Anfang, als es um den Sendungsbefehl durch JHWH ging (Jer 7,1): ›Das Wort, welches von Seiten des HERRN zu Jeremia geschah, also.‹
Am Stück wollte ich es durchziehen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es mir nicht gelang. Zu geistreich waren die Verse, zu düster die Prophetien, insbesondere am Anfang seiner Berufung. Der Twist zum Guten (für Israel) kam übel langsam daher. Erst im Kapitel 25,11 erfährt man, dass die Pein, die Gefangenschaft im babylonischen Exil, nach 70 Jahren enden wird. Man bleibt aber bei der Stange, weil immer wieder vereinzelnd Wahrheiten in Erinnerung gebracht werden, wie beispielsweise bei Jer 10,12, wo es heißt: ›Er hat die Erde gemacht durch seine Kraft, den Erdkreis festgestellt durch seine Weisheit, und die Himmel ausgespannt durch seine Einsicht.‹
Genau diese Art von eingesprenkelter Poesie mochte ich sehr, obgleich stets umrahmt mit mahnendem Unterton. An der Stelle machte ich auch die erste Pause. Rund 20 % der Kapitel lagen hinter mir. Es mag etwas seltsam klingen, wenn ich im Nachhinein behaupte, dass ich jede aufgewendete Minute aufgesaugt und in ihrer Ganzheit genossen habe. Bereits hier wurde mir deutlich klar, dass meine einstige Meinung zu Jeremia übersät mit Vorurteilen war. Der Weg hin zum Losungsvers 18 aus dem Kapitel 31 schien in greifbarer Nähe zu liegen.
Der HERR der Heerscharen legte die Worte in den Mund von Jeremia, aus der Priesterstadt Anathoth, unweit von Jerusalem entfernt, und ich, unmittelbar sitzend vor dem sprechenden Laptop – der T’Sally aus dem Hause Lenovo (sic!) –, lauschte. Ich gebe offen zu, manches Mal waren es lediglich die Gleichnisse, die meine Ohren nicht trennen wollten von der Stimme des Vorlesers.
Beer Walks – A Final Chapter, Part I
2. Dezember 2025, 23:52 Uhr

Beer Walks—final chapter. Endlich! Und so beginnt der bereits mäßig langweilende Chat, der sich im Lichtschatten einer Straßenlaterne verliert.

›I'm going to sleep now [...].‹

Mit diesem englischsprachigen Palaver wurde und werde ich auch im letzten Teil nicht wirklich Glücksgefühle auslösen, weder bei mir, noch bei anderen. Ständig muss ich Nebensätze auslassen, teils zum Eigenschutz, meist deshalb aber, um den Schund unter einer Altersbegrenzung zu halten. Nun ja, sei es, wie es sei. Ziehen wir es dennoch durch, respektive ich. Die Jugend darf lesen, was sie nicht zu verstehen vermag. Und junge Menschen fragen gerne. Hier wäre ein Beispiel.
Beer Walks – Eine An- und Wiederkunft
30. November 2025, 23:44 Uhr

Der vorherige Psalm (84,11) war ein versteckter Spoiler + ein vollständiger. In der (›damals heutigen‹) Tageslosung wurde er nämlich lediglich verkürzt wiedergegeben (bis zum Strichpunkt). Ich frage nicht mehr nach dem ›Warum‹ oder hauche ein ›Weshalb‹ heraus. Das Zitieren von einzelnen Psalm-Versen halte ich ohnehin für Unfug, ebenso wie Zitate aus den Spruchsammlungen oder dem Buch Prediger. Beide sind von Salomo. Beim Anfertigen seiner ›Nachrichten‹ (an seinen Sohn) in den Sprüchen war er im mittleren Alter, beim Prediger im gesetzten. Das verändert alles, insbesondere den gesamten Denkapparat. Und wenn man das nicht weiß oder es unberücksichtigt lässt bei einer Lese, dann ist das mitunter undienlich, manchmal sogar schädlich. Glücklicherweise, zu Anfang meiner Passion (für die Losungen),  bewahrte mich die eigene Neugier vor Missgeschicken. Ich wollte beispielsweise nicht nur einen einzelnen Vers aus einem Psalm lesen, ich verschlang – quasi im Nachgang – den ganzen. Vielleicht sollte ich damit wieder beginnen. Nicht aber am Morgen, der Abend eignet sich besser dafür – wenn alles getan ist und Stille einkehren darf. An der Stelle brennt es (in) mir bereits (danach) ein Zwischenfazit zu ziehen, um nicht zu sagen, aus der Reflexion heraus ein endgültiges. Und doch zügle ich mich in Worten und lasse keine gesprochenen Taten folgen. Es ist zu früh. Daher geht es weiter im Takt. Mit dem obligatorischen Talk würde ich einfach mal starten.
Beer Walks – Keine Bierwanderung, Teil 2
29. November 2025, 23:42 Uhr

Keine Bierwanderung – kein Bild. Schon wieder? Wie geht das? Der Chat – leicht verkürzt – klärt (uns) wie immer auf, ...

›Later I'll go to the cinema, so around 8 pm.‹

Danach war das nächtliche Treiben noch lange nicht zu Ende, denn:

›[...] after that it's time for an ‘Absacker’ in a bar.‹

Und tatsächlich ohne Alkohol – ... – (sic!), weil:

›I won't drink. I'm driving with my car. [...] When I'm driving I'm not drinking.‹

Den Rest schenke ich mir. Ich meine, es gab Bilder, aber die sollten hier nicht einfließen. Der Abend war per se schön. Und auch in der Stadt lässt sich gut Strecke machen. Oder mit dem Psalm 84,11 [Unrev. ELB 1871] ausgedrückt:
Beer Walks – Keine Bierwanderung, Teil 1
28. November 2025, 23:35 Uhr

No beer walk—no picture. Macht Sinn. Die Losungen laufen dennoch nicht davon. Den Grund für das Aussetzen der Bierwanderung liefere ich prompt:

›Today I'm not going to make a 'beer walk'. I just dozed off for a bit.‹

Ein bierloser Tag also. Wetteinsatz ergo teilweise eingelöst. Läuft. Ja, genau. Zigaretten – scheiß drauf. Es waren bestimmt nicht so viele, wie sonst. Und es wird nur eine einzige Fluppe notwendig sein (sic!), um diese Gedanken zur Nachtruh abzuwürgen.
Beer Walks – Ein Weswegen mit Ausrufezeichen
27. November 2025, 23:36 Uhr

13,1–9! 26–29? Jesaja again! Fehlanzeige. Das ist ein Scherz – ein schlechter! Ich mutiere zum Verschwörungstheoretiker, um meiner Mutmaßung willens dahinter eine Methode zu bestärken und vertuschend meines unredlichen Wetteinsatzes. Nein! Natürlich nicht. Ich gebe sogar offen zu: Ich bin wohl zu blöd, um es zu verstehen und rotiere mit meinen Gedanken.
  Wer kennt Asaf [bzw. Asaph]? Den Gesangsmeister von David. Den Levit aus dem Hause der Gerschoniter. Den Tempelsänger. Mehr oder weniger. Asaf werden traditionell so einige Psalmen – die meisten am Stück! – nachgesagt, die mir angebotene #81 vermutlich wegen der Erwähnung eines alten Saiteninstruments namens Gittit – und nein: ein Dichter muss nicht zwangsweise musizieren oder singen können. Für exegetische Debatten bin ich allerdings zu jung; deswegen belasse ich es bei der schlichten Erwähnung und tauche nicht weiter in Gedankengebäude ein, für die ich an fremder Eingangstür anklopfen muss, damit mir Einlass gewährt wird, obwohl ich bereits auf dem Anwesen stehe. Das ist einem Halleluja würdig, oder?
Beer Walks – Ein Halleluja
26. November 2025, 23:24 Uhr

Halleluja! Die Hoffnung jubelt das, die Nacht verheißt es. Paraphrasiert und derart verkürzt, geht das Ende des zweiten Verses aus der ›BG‹ 380. Immer wenn jenes ›BG‹ aufgeführt wird, handelt es sich um ein Lied aus dem Gesangbuch der Herrnhuter Brüdergemeine aus 2007. Wer wackelt mit Bier und Handy durch die blühende Nacht? Ist das nicht der Assi, der diese beknackten Bierwanderungen macht? Das Metrum gibt den Rhythmus vor, irgendwie passend zum Selfie. So sieht es aus. Ich bin ortsbekannt, auf dem Land munkelt man schnell und verliert mit dümmlich Gereimten den Abstand zum Anstand (sic!). Nichts davon stimmt freilich – in meinem Fall zumindest, hoffe ich.
Beer Walks – Hauseigene Offenbarung
25. November 2025, 23:52 Uhr

Die schlechte Nachricht vorweg: Während dieser Wanderung habe ich keine Lichtbildaufnahme im Dunkeln angefertigt. Vielleicht sind das aber auch good news. Den englischsprachigen Chat, den gibt es allerdings – here we go:

›Did it again, a little bit earlier and a little bit longer—next time my goal will be to reach the far edge of the forest.
Anyhow, I'm going to sleep soon.‹

Wie man erahnen kann, ist das bereits die Antwort nach dem ›Beer Walk‹. Ein  zweiter Satz will noch folgen, mit dem ich enden werde. So viel zu den roten Fäden und Spoilern. Beides beherrsche ich nicht (wirklich).