Der zweite neue Nachmittag verdient eigentlich keine Erwähnung, und ich sollte diesen Eintrag gleichermaßen kurz halten wie die Titelei (namens) ›
Der 2. neue Tag‹, was
– Spoiler Alert! – nicht passieren wird. Drei Tage sind seither verstrichen und ich falle langsam wieder in alte Muster. Dank der Umstellung meiner Ernährung auf vegane Rohkost – Getränke bedingungslos ausgenommen – fühle ich jedoch weiterhin ein enorm gesteigertes Energiepotential in mir brodeln, das überhaupt dafür sorgt die vor mir liegenden spärlichen Zeilen nach einem ›9-to-5½-Arbeitstag‹ anzugehen. Bedauerlicherweise zog ich das Büchlein viel zu spät aus seinem hübschen, handgemachten ›Beutel‹ hervor, und ich spüre wie die verbliebene ›Hellzeit‹ zu schwächeln beginnt; sie löst sich recht bald in die bevorstehende Finsternis auf. Apropos Beutel. Wir müssen darüber sprechen. Respektive ich. Selbst wenn das heißt: Schreiben, bis die Hand abfällt.
(I hope you remember.)Leider kann ich mich heute nicht mehr entsinnen, ob ich zu jenem Schmuckstück bereits nähere Angaben machte, auch zum schönen Buch (an sich) und wem ich es zu verdanken habe, es in meinem Besitz zu wissen. Vor allem aber zu dem gestrickten oder gehäkelten ›Einband‹ – ich bin zu meiner Schande und in der Hinsicht ein dummer und einfältiger Mann, der den Unterschied nicht kennt –, verlangt es einige Worte, eine ›Beutelgeschichte‹ sozusagen.