(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Der 'transracernde' Nachwort-Sprech
Gelegentlich benutze ich Spickzettel. Was rede ich – gelegentlich?! Eher oft greife ich darauf ab, denn ohne geht es schon lange nicht mehr, will ich meine sprachlichen Ergüsse auf ein angemessenes Niveau (...) schrauben. Das Alter ist nicht unbedingt daran schuld, jedenfalls möchte ich mir das einbilden. Wie dem auch sein, auf meinem heutigen Spicker zur #n8ruh steht nicht viel – und das ist manchmal besser so: "Henry Miller, Mongole – #transrace". Ich schrieb die vier Wörter bereits gestern auf einen Zettel, damit ich heute daran denke. Und das - ich gestehe - ist tatsächlich dem Älterwerden geschuldet.
Des Regenbogens Neusprechs wegen
PACE! Es fehlt [noch] was - oder: Es fehlte was. Vielleicht wird es das unvollkommene Ende jener absurden Sprech-Gesänge. PACE! PACE fehlte. Was heißt PACE? Tempo? Im Englischen: ja. So gesehen: Muss ich ergo schnell Meter gut machen, bereits im Vorfeld meiner Zeilen, auf die Gefahr hin - die bestehen wird, weil sie [bei mir] immer besteht - dass sich mein Gesagtes nicht für jeden gut anfühlen wird? Was meine ich also mit PACE, wenn ich nach PACE kreische? I will open my window for a short time. Sometimes I have really good ideas. PACE is one of these...
Des Romantizismussprechs zweiter Akt
Die neue Nacht lässt mich klarer sehen. Sprach ich gestern vom Friedrich, so war der Beginn schon richtig, nur der Nachname, der wurde von mir überschnell vergeben. Heute denke ich, der andere (Geo. Ph.) Friedrich (v. H.) hätte mir einen trefflicheren Bezug vermittelt; der Friedrich, der für sich selbst keinen Vor- und Nachnamen zuließ, nur das Neuland - das Novalis - war seiner ebenbürtig, um das Rätselhafte und Mysteriöse als Wesenskern des Menschen zu verstehen.
Nota bene: Wer rodet, schafft zuerst einmal ein braches Feld, das später vielleicht mal zu einem Novum - einem neuen Ackerland - erblüht, gegebenenfalls auch mit blauen Blumen drauf. 
Des Romantizismussprechs erster Akt
Als Mann kann ich nur für mich sprechen, würde ich persönlich werden. Trotzdem will ich zu Beginn hin zumindest den Versuch starten mich konsequent subjektiv der Sache an [und für] sich anzunähern, denn mit Ehrlichkeit erreicht man zumeist mehr. Und um ganz ehrlich zu sein, bereitet mir der Gedanke eines romantischen Faktors in der Liebe Kopfzerbrechen, schlimmer noch (und überspitzt dargestellt): Mir fährt es glattweg kalt den Buckel runter. Aber warum ist das so? Und bin ich da wirklich eine Ausnahme unter meinesgleichen, ob im geborenen Geschlecht oder gefühlt-gelebten?  
Der gehäufte Idioten-Sprech
Es gibt zweierlei Möglichkeiten für mich ein Gespräch und dergleichen auf die schnelle und geradlinige Tour zu beenden. Das Hofieren mit der, womöglich schauderhaften, Wahrheit des Eigenlebens ist eine gangbare Variante, die schlussendlich noch nie ihr Ziel verfehlte. Wer eine lange Periode seines Lebens eng gegen den Zeitgeist lebte, tut gut daran dies offenkundig auszuplaudern, auch wenn es das letzte Tabu bricht und schlussendlich Banden. Darum soll es mir aber heute nicht gehen, vielleicht ein andermal.
Der psychopathische Voyeuristen-Sprech
Bei geöffnetem wie geschlossenem Fenster bin ich nicht nur der Voyeur, der auch gerne mal seine Kamera auspackt, um an vorbeiwandelnden Menschen näher heranzuzoomen, vorwiegend an weiblichen Personen, weil ich deren Körperproportionen wesentlich ansprechender finde; sagen wir: überwiegend überhaupt ansprechend. Männer machen nur beim Sport, zum Beispiel beim Fußball, wegen der Athletik eine bessere Figur, aber Frauen sind halt Frauen und schauen bei allen Aktivitäten gut aus. Das hört sich ein wenig verwirrend an, aber man muss eben auch wissen, dass Frauen mit zunehmendem Alter ihre Attribute in Richtung des Männlichen opfern, leider: opfern müssen. Das hat kompliziert-biologische Gründe, ich will jedoch - weil ich gerne einfach denke - bei der biblischen Auslese beziehungsweise Verständnis bleiben - sagen wir lieber Auslegung, konkreter: meiner persönlichen. Wenn nämlich der werte Adam vor der Rippen-Sache und somit vor Eva alles in sich hatte, was die Gendersache so hergibt, dann muss man den Ursprungs-Adam als androgyn bezeichnen. Und am Ende der Tage des Menschen kehrt ergo alles zu jenem Ursprung zurück. Männer entdecken ihre zarte Seite und den verblühenden Frauen blüht, nun ja..., you know what I mean! Theologische Losungen sind oftmals einfache Lösungen, vor allem aber verständliche + sie sind [immer] durchaus nachvollziehbar. 
Der kurzlange Franken-Sprech
Einundzwanzig Uhr Einundzwanzig am einundzwanzigsten Julei Zwanzigeinundzwanzig. Ich öffnete das Fenster und roch nach draußen, tauchte in die Luft ein und stellte mir vor, wie sich zwei wesensfremde Obstbäume im Winde doch ein wenig mehr als unscheinbar bewegten. Ihr Drang war meinem ähnlich, und so schwangen sie mit ein in die laue Melodie des Hauchs der zarten Sommerbrise. Der atmosphärische Gehalt dieses Schauspiels war auch für Unbeteiligte ergötzend. Korrektur: wäre gewesen, denn es war ja nur vorgestellt, und doch mehr real als das gedachte Szenario in echt. 
Der legendäre Sprech des Einhorns
Angenommen es gab dieses Fabelwesen tatsächlich, konnte es dann eventuell sprechen? War das Einhorn vielleicht dafür nütze, dass Seifenblasen in Regenbogenfarben aus ihm heraussprudelten, also immer wenn ein Einhorn die menschliche Sprache benutzte? Oder andersherum spekuliert: Das Tier war möglicherweise überhaupt nicht fähig sich lautsprachlich zu artikulieren, beispielsweise weil es keine Zunge hatte (im Munde oder Maule). War folglich das Horn der insgeheime Taktgeber? Ein Horn das spricht - how about that? Wenn dem so gewesen sein sollte, dann wären die Seifenblasen deutlich zu viel des Guten. Ein Horn ohne Blasen ist doch schwerlich vorstellbar, oder irre ich mich? Why not? Wie wäre es mit einer Comicdarstellung? Gegebenenfalls - probably? - war dem Einhorn ja die Schriftsprache bestens bekannt? A gift from God, you never know: Write a note down with your long-horn, porn, corn ... beak - whatever you will call it! #facepalm 
Der Regenbogen-Altsprech
Am 25. Mai h.a. schrieb ich einem befreundeten Schriftsteller jene Zeilen:
»Heute war ein Regenbogentag; ich sah auf dem Heimweg (im Auto) zwei davon, der eine zog sich über den anderen. Der, für das Auge (ausgehend von meiner Perspektive), höhere und längere Bogen war blass und verwaschen, der kleinere dagegen hatte leuchtende und gut zu erkennende Farben. Das Schema fing beim Blogger-Orange an, das ins Gelbe überging, dann Grüntöne, gefolgt von babyblau bis zum Violetten; Pink fehlte natürlich auch nicht, es war ganz oben - warum ich das jetzt nur vergaß zu erwähnen oder ganz aus meinem Kopf strich?«
Heute weiß ich es: Verblassende Rottöne vergisst man schnell.