Es ist zwanzig nach 5 (Uhr). Ich bin wach. Zum Schlaf fand ich kaum. Wie schon vor einem Jahr, bei meinem ersten Digital Detox, trat ich die Flucht von der Couch auf den Fußboden an. Die Hitze zwang mich dazu. Es musste so um halb 3 gewesen sein. Auf dem Parkett verweilte ich dann für circa 2 Stunden. Ehe ich mich wieder (auf) ins (erhöhte) ›Bett‹ begab, kam ich zu dem Schluss, es vorher auszuziehen. Zur Erklärung sollte ich erwähnen, dass ich seit Anfang Juli stolzer Besitzer eines neuen Rückzugsortes in Form von einem L-förmigen (Eck-)Sofa bin, dessen ›L‹ verschwindet, wenn man es prachtvoll zur vollen Größe ausfährt. Diese Anschaffung war überfällig und brachte mit sich eine gewaltige Erhöhung meiner Lebensqualität, an der sich so schnell nichts wohl ändern wird.
Wie dem auch sei, es ist nun fast halb 6 am anbrechenden Morgen, sofern man schon von einem Morgen sprechen kann. Es düstert noch. Die Nacht kämpft in ihren letzten Zügen. Aber keine Sorge. Es ist zu früh für mich, um den Zustand von dunkel auf hell an der Stelle näher zu beleuchten. Festzuhalten ist indes: Ohne Straßenlaternen wäre es weitaus finsterer.




