Mandi. Ich duze dich. Oder ›Dutze‹ ich dich? Nein, ich duze dich, klein und ohne ›tz‹. Im Kontext ist das wohl richtig, weil ich dich vielleicht nicht kenne und einfach nur frech bin. Schalom und guten Tag dir, ich bin ein Blindtext, der ›Mandi-nuschelnde‹ Blindtext. Wir Blindtexte duzen immer, meistens zumindest.
Wie auch immer, einige, die mich lesen, werden mich dennoch kennen, sogar wenn ich sie nicht kenne und sie unter Eid aussagen würden, dass sie mich niemals und jemals kennengelernt hätten – oder so. Wenige könnten überdies von sich behaupten, mit mir auf irgendeine Weise befreundet oder enger bewandert zu sein. Vor allem die täten gut daran oder darin, vermutlich, den Meineid, die Lüge unter Schwur, in Kauf zu nehmen. Eine verschwindend geringe Minderheit wird mit mir direkt oder über Ecken verwandt sein. Was die vor Gericht veranstalten, kann ich im Einzelfall sicherlich beurteilen und für verständlich erklären, also mich damit abfinden. Mandi ergo dir, ohne Komma zwischen ›dir‹ und ›also‹, weil ich es so gesagt habe. Ob das stimmt, richtig ist, weiß ich nicht. Ich hinterfrage mich nicht. Sollte ich eventuell, könnte ich unter Umständen, irgendwann mal und so weiter, wäre jedoch nicht ›blindtextlike‹.
