Leichte Verspätung und Überminuten. Meine heutige Beschäftigung war, den Ölofen anzuzünden. Es hat beim ersten Mal geklappt. Davor hieß es sich mal wieder Zeit zu nehmen für die leidige Rasur, was auch der Hauptgrund für meine Unpünktlichkeit am inneren Fenstersims war. Zur akustischen Untermalung sorgte diesmal eine Nachbesprechung zu einer Serie, die auf einem Computerspiel basiert. Sie endete pünktlich zwanzig auf acht Uhr, dummerweise kam ich erst um 19:35 Uhr zum Rausgucken.
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Dreißig. Fünfundzwanzig. Neuunddreißig. Hoch. Breit. Diagonal.
Schwarz. Hellschwarz. Eher Lichtdurchlässig. Gräulicher Schriftzug. Ganz oben steht von rechts nach links: "DOG STATION" mit einem kleinen eingekreiseltem "(R)" dahinter. In dem "O" von "DOG" ist ein Hundekopf im seitlichen Profil zu sehen. Schaut halb schäferhündisch aus, dieser Kopf. Spitze Ohren, kurzer Fang, leicht geöffnetes Maul. Zähne sind nicht erkennbar.
Mein Hundekot-in-Tüten-stecken-Tutorial war Mist, also nicht Kot, sondern Kuhscheise. Ganz schlecht, nicht gut, aber okay, geradeso akzeptabel.
Da fehlten doch noch ein paar Komponenten, aber nur wenige, denn eigentlich ging es mir ja nur um "mT".
Was ist also so besonders an "mT"? Und für was steht das "(e)F" in "meF" jetzt?
Grundsätzlich, um zu entwirren: "mT" = meine Tüten
Grundsätzlich², um zu verwirren: "meF" = magisches F, "Des meF halt"
... ist nichts, was ich jetzt gleich verraten werden. Aber es ist etwas, das mir hilft und was mich auch gleichzeitig dazu bringt mehr Schritte am Abend zu gehen, als ich es mir vorher gedenk(t)e zu tun.
Normalerweise reicht ein kleiner Weg, damit die Hunde abendlich ihr Geschäft im kleinen und im großen Sinne verrichten. Mancher Tags ist aber dem nicht so.
Da der Marschiergang ganz praktisch gesehen auch einen Sinn erfüllen sollte, überwinde ich mich doch manchmal und laufe etwas weiter. Und zwar zum "magischen F" [nachfolgend meF abgekürzt].
Das meF ist nicht nur ein meF für Hunde, sondern auch für Vögel. Vor allem für solche, die den Winter in unseren Gefilden verbringen.
Es gibt so ein paar Samen, die die Hundekonditionierungswelt an mir gesät hat. Ich konnte mich dessen gar nicht entziehen, durfte jeder dieser Happen aufschnappen und wurde mit einem "Fein" belohnt.
Heute bei flauschigen 30 Grad im Schatten um 23 Uhr in etwa muss ich eben mal wieder so ein Leckerlie gedanklich auffangen. Michael Frey Dodillet fungierte dabei als Hundetrainer oder eher als ein Prophet. Zwar habe ich keine Krawallmaus an der Leine, aber doch kann ich in solchen Nächten das "Methodisch Agierendes Temperatur System" - kurz M.A.T.S. - ganz gut von dem von Martin Rütter abgeleiteten D.O.G.S. nachvollziehen und eben ausleben.
Heute bei flauschigen 30 Grad im Schatten um 23 Uhr in etwa muss ich eben mal wieder so ein Leckerlie gedanklich auffangen. Michael Frey Dodillet fungierte dabei als Hundetrainer oder eher als ein Prophet. Zwar habe ich keine Krawallmaus an der Leine, aber doch kann ich in solchen Nächten das "Methodisch Agierendes Temperatur System" - kurz M.A.T.S. - ganz gut von dem von Martin Rütter abgeleiteten D.O.G.S. nachvollziehen und eben ausleben.
Wenn ich nicht nach Rudelstellungskonzept einen 3. Vorrangigen Bindehund hätte, würde ich kaum in den Genuss kommen mit Hunden auf deren eigene Art und Weise zu kommunizieren. So ist es meine tägliche Beschäftigung bevor ich mich zu Bette lege, aber es sind nicht meine Gedanken zur Nachtruhe.
Das nur als sogenannte Einführung vorab.
Meine Gedanken schwelgen dahingehend, dass es heute wahrscheinlich schneien wird. Und während dessen die meisten Leute im Bett liegen und davon nichts mitbekommen, ergehe ich mal wieder der große Ehre selbiges zu erfahren oder vielmehr zu erahnen. Zwar bin ich mir bei diesen Nord-Ost-Winden recht unschlüssig, doch die vereinzelten Flocken werden meine Annahme bestätigen und die Zweifel davon wischen. Selbst wenn mich keines der paar Flöckchen getroffen hätte, des schwarzen Hundes Fell hätte es mir gezeigt.
Es würde mich schwer wundern, denn es roch doch stark nach der mir so bekannte Schneeluft, aber nicht so intensiv, wie ich es gewohnt war aus früheren Zeiten.
Nun wie gesagt verwirrte mich der Wind.
Und so denke ich wird's morgen früh keine 10-cm-Neuschnee geben, nur ein bisschen Weiß aufs Grün.
Das werden sich einige denken, die heute erwachsen sind. Erinnert man sich nicht zwangsläufig jedes Jahr wieder, wie denn die Weihnacht so früher war? Vielleicht auch früher, in der Illusionswelt im Kindesalter?
Früher war alles besser!? Mit Kinderaugen sieht die Welt ganz anders aus...
Meine Gedanken schweifen zumindest heute nicht dahin ab, sondern beschäftigen sich mit der illusorischen Frage, wie ein bestimmtes Gebiet den früher aussah. Es ist für mich speziell als Hundeauslauf nach wie vor eine traumhafte Gegend bzw. viel mehr kann es auch nicht sein als eben das, da ich nicht weiß, wie es früher einmal aussah.
Abgesehen von den beiden Rennstraßen, die diese idyllische Landschaft heute östlich wie westlich eingrenzt - und der damit verbundenen Stör-Kulisse -, wird der Besucher eine völlig differenzierte Flora und Fauna erkennen, die sich gänzlich von der einheitlich Gegebenen abgrenzt, und das obgleich dort auch nicht andere Gewächse anzutreffen sind als üblich.
Obs an der sandigen Landschaft oder an den zahlreich hochgewachsenen Nadelbäumen liegen mag, vielleicht aber auch an den kleinen Beitrag dazu, der vom angrenzende Reiterhof geleistet wurde ... ich weiß es nicht.