(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Da wird einem richtig schlecht bei der Kälte
Ich liebe es wenn Tiere nachdenken, sowie auch ich es gelegentlich als habitueller Bipede tue.
In dem Fall gehts aber um den Quatschikopf [Selma], der gleichsam auch der Hund in meinem Bestand ist, der eigentlich weniger Unterwolle aufzuweisen hat als ihre Blondinnenfreundin [Adelhaid]. Und trotzdem glaube ich, dass sie die Kälte mehr "liebt", zumindest macht es für mich den Anschein, dass es ihr weitaus weniger ausmacht.

Ein guter Indikator für grausamen Temperaturen im 2stelligen Minusbereich ist dagegen die erwähnte Blonde. Sie zeigt mir die Kälte mit ihren Hinterläufen gut an. Und zwar immer dann, wenn wir von der Wiese auf den geteerten Bürgersteig wechseln. Da wird dann oft hilfsbedürftig gehinkt auf 3 Beinen, ab und an auch mal verweilt und selbst geprüft, warum es an den Ballen so kalt ist. Meist prüfe ich dann auch noch mal selbst, mehr oder weniger halbherzig, weil ich ihr damit nur symbolisch versichern will, dass alles ist bester Ordnung ist.
Doch nicht nur scheinbar ist der Teerweg kälter. Sagen kann ichs aber nicht definitiv, weil mir noch nie der Gedanke kam ohne Fußbekleidung im Winter das Haus zu verlassen.
Ob diese Defizit an der Zucht liegt oder an sonstigen Umständen - z. B. der Ballenfarben -, kann ich nicht sagen. Gemerkt habe ich es nur bei drei der vielen Hunde, die ich schon durch winterliche Landschaften geführt habe. Wobei die anderen zwei pudel-ähnliche Fellbeschaffenheiten hatten, was zu Schneeanhäufungen an den Pfotenhaaren führte.
Bestätigt wurde mir das Hinken auf Asphalt auf der anderen Seite von vielen bekannten Hundehaltern, die eine Gemeinsamkeit hatten: nämlich keine. Es handelte sich nicht um eine Rasse- oder Senfhundekrankheit im weiteren Sinne. Die Fragezeichen stehen also nach wie vor über meinen Kopf.