(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Die Hachse, Teil 2

Passt auf, auf Sätze mit Ausspruchscharakter. Passt auf, auf zerrissene Zitate. Passt auf, auf Stücke von Gedichten, auch den vermeintlich lyrischen. Passt besonders gut auf, was euch Aphorismen entgegen schleudern. Passt auf, auf Sätze, die urteilen oder Weisheiten verkünden. Ich verrate dazu eine unausgesprochene und triviale Wahrheit, die jeder kennt, aber entweder verkennt oder daran überhaupt nicht denkt: Obacht, der Ursprung solch niedergeschriebener Worte ist der Gedanke. 
Es geht (immer) noch schlimmer: Tückisch wird es, wenn Sprücheklopfer behaupten, sie kämen zu ihren geistreichen Gedanken aus Empfindungen, Träumen, Erlebten oder gar Erfahrungen. Brisant wird es, wenn sie behaupten, diese Gedanken wären nicht von ihnen. Gefährliche Naturkräfte kommen auf, wenn von übernatürlichen Quellen gefaselt wird. Die Wahrheit trifft so hart, weil sie wahrer nicht sein könnte. 
Die Hachse, Teil 1
Es war einmal eine Adelhaid und es war einmal ein Adelhaid-Begleiter. Und da zum Zeitpunkt der Niederschrift der gesprochenen Worte beide Entitäten noch leben, ist die Einleitung nur zeitlos zu verstehen, wenn deren beider körperloser Doppelseelen nicht mehr in jenem materiellen Seelenleib existieren, und selbst das wage ich, der Adelhaid-Begleiter, stark zu bezweifeln - und um den Inhalt des langen Satzes nochmals zu verdeutlichen: damit meine ich nicht das Zeitlose am Text. 
Jubiläumsbeitrag #7 - Finale

In der finalen Zeit zwischen der Zeit, in der Zeit, wenn die Zeit stillstehen sollte (!), in der Zeit zwischen den Jahren - da schwieg ich dann doch mal auf ein Neues, wie es sich so gehört nach der Wintersonnenwenden in jenen Breitengraden. Die Russen wissen schon, warum sie einer, nach dem julianischen Kalender, immer noch anwährende Tradition nachgehen, die sich "Altes Neues Jahr" nennt, und die am 13. Jänner (...) zelebriert wird. Meine Großmutter mütterlicherseits erzählte mir diese Sache mal, sie war zwar keine Russin, aber mit einem Weißrussen in zweiter Ehe verheiratet, was mich - al-so - genotypisch zu einen "Viertelrussen" macht(e).
Jubiläumsbeitrag #6 - Der Grausame

Heute ist/war der 29.12.2018, heute haben "Thomase" Namenstag. Wobei ich an deren Stelle diesen Tag aus dem Kalender streichen würde, es gibt da noch viele andere Brauchbare. Jener ist es jedenfalls nicht. Er wird dem Erzbischof von Canterbury gewidmet, genauer gesagt zur "Erinnerung" an seinem abscheulichen Mord anno 1170 durch das Abschlagen der Schädeldecke in der ortsansässigen Kathedrale - und zwar direkt vor dem Altar. Ich war nicht dabei, ich hab das nur mal nachgelesen, im Vorfeld sozusagen.
Jubiläumsbeitrag #5 - Thomastag

Heute ist/war der 19.12.2018, heute ist nicht der Thomastag. Am Thomastag hat auch nicht Thomas Namenstag. Hager, die Magd Saras, Mutter des Ismael - die hat heute, und jeder der so heiß, darf da sich feiern lassen. Peter (Peer), Dominik, Ingmar und dessen Ähnlichkeitsformen - an diesen wird katholisch-kirchenhistorisch an jenem (heutigen/gestrigen) Tag gedacht. Warum? Kann man nachlesen, muss aber keiner. Ich habe es mal gemacht und mir sogar gemerkt. Normal merke ich mir solche Dinge eher weniger. Jeden Tag - seit Jahren - spricht und springt mich ein aufgeführte Eintrag in der "Regenbogenpresse" (- im Blatte namens "Journal" -) an, welcher mir sagen will, wer denn heute Namenstag feiert. Ich habe keine Ahnung woher die Schreiberlinge ihre Quellen ziehen und es würde mich echt mal interessieren, denn oft kommt es vor, dass diese - wie an dem heutigen/gestrigen Tag - einfach falsch sind beziehungsweise der oben genannten Historie (rk) nicht entsprechen. Heute/gestern dürften demnach alle Connis (Connys) dieser Welt frohlocken, ob getauft oder nicht auf den Namen Konrad.
Jubiläumsbeitrag #4 - Zwei in Einem

Die Einträge Dualitäten ad acta und Natürliche Schlafensphasen werde ich meiner Eigenblogpostrezensionsreihe angesichts des Jubiläumsmonats zusammenfassen. Ich habe sie gerade gelesen und für nicht lesenswert befunden - und zwar aus inhaltlichen Gründen. An meine anfangs gewöhnungsbedürftige, weil gefühlt recht holprige, Sprechweise habe ich mich zwar mittlerweile, nach der Nachlese der ersten drei Beiträge, gewöhnt oder eher darüber hinweggelesen, um mich auf die Inhalte zu fokussieren. Dieses Verhalten ist generell für mich normal (geworden), denn ich mache das beim Lesen anderer Weblogs auf gleiche Art und Weise. Der Abhängigkeit mir ein Bild zu formen, nur weil ein gewisser Stil vorherrschen muss, verweigere ich mir. Bei übermotivierten Schreibern verhält es sich obendrein oft so, dass aus den ursprünglich angedachten stilistischen Mitteln ein Übergriff stattfindet, der dann in reiner Rhetorik mündet. Das ekelt mich meist derart an, dass ich sofort aufhöre zu lesen, weil ich mich sonst nur aufregen würde.