(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Kraut & Kohl & Gerüche
Wenn ich nicht nach Rudelstellungskonzept einen 3. Vorrangigen Bindehund hätte, würde ich kaum in den Genuss kommen mit Hunden auf deren eigene Art und Weise zu kommunizieren. So ist es meine tägliche Beschäftigung bevor ich mich zu Bette lege, aber es sind nicht meine Gedanken zur Nachtruhe.
Das nur als sogenannte Einführung vorab.
 
Meine Gedanken schwelgen dahingehend, dass es heute wahrscheinlich schneien wird. Und während dessen die meisten Leute im Bett liegen und davon nichts mitbekommen, ergehe ich mal wieder der große Ehre selbiges zu erfahren oder vielmehr zu erahnen. Zwar bin ich mir bei diesen Nord-Ost-Winden recht unschlüssig, doch die vereinzelten Flocken werden meine Annahme bestätigen und die Zweifel davon wischen. Selbst wenn mich keines der paar Flöckchen getroffen hätte, des schwarzen Hundes Fell hätte es mir gezeigt.
Es würde mich schwer wundern, denn es roch doch stark nach der mir so bekannte Schneeluft, aber nicht so intensiv, wie ich es gewohnt war aus früheren Zeiten.
Nun wie gesagt verwirrte mich der Wind.
Und so denke ich wird's morgen früh keine 10-cm-Neuschnee geben, nur ein bisschen Weiß aufs Grün.
Fünf Uhr … und fünfzehn Minuten. Am Morgen!
Da bin ich wieder.
Was zeigt mir die Uhr? Es ist 4:15 Uhr, Pardon: 5:15 Uhr. Noch mal ne Stunde später oder früher (wie man’s nimmt) als am gestrigen Tage…

Mir wollte nichts so Rechtes einfallen, also ging ich mit den Hunden raus, raus in den Garten durch die Pforte der Ein- oder Ausgangstür was denen deren Freiheit in die Natur bot, und mir ein anderes Bild. Ein Blick auf die Hofeinfahrt verriet mir: die Natur hat mal wieder selbst planiert. Keiner hat’s gewollt, jeder hat’s gewusst und jetzt ist es passiert.

Die schöne Pracht, der weiße Schnee – hinfort. Von jetzt auf gleich. Doch: noch ist er da, noch ist er zu sehen. Auf dem Grasse ein dünner Flaum, im Hasenpferch gar üppig er da steht, ragt empor. Warum auch immer der Freilauf für den Hasen da noch ist im Garten, ich weiß es nicht, es ist nicht meiner. Aber gesehen hab ich ihn die Tage nicht, den lieben Möhre. Er wird in warmen Gemäuern schlafen und dort seine Tage fristen und sein Futter dienen.