Wer sich auf unbekanntem Terrain verfährt, der zerfährt die Oberflächen auf denen er mit seinem Vehikel unterwegs ist. Das Resultat des Zerfahren-Anteils ist bei den heutigen, zum Verschleiß preisgegebenen, Verkehrswegen zwar marginal, die Anzahl der Zerfahrer (samt deren Nutzverhalten) ist allerdings auch deutlich höher als früher - das Dramatische dabei ist somit: Jeder Teilhaber ist ein extensiver Partizipant. Wir sind also alle Zerfahrer, nebst wenn wir uns nicht aktiv daran - durch unnötiges Verfahren beispielsweise - beteiligen, und auch ferner, wenn wir in einem Gefährt sitzen oder stehen, das wir nicht mal selbst steuern. Ich lege mich ergo keinesfalls sprichwörtlich weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte: Jeder ist heute zumindest ein passiver Zerfahrer, darunter sind viele es tagtäglich.
