(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Der Doppel-Happs - Teil 4

Wie es seinerzeit mit Revers, blauer Leine, Hundeschuh und Rändelung weiterging, will ich an dieser Stelle fast im Stillen der Vergangenheit liegen lassen. Nur so viel sei gesagt: Es war ein herrlicher, weißer und langer Winter in jenem Jahr, es waren unvergessene Momente des Lebens der Revers - und wohl auch des meinem, hier in der Geschichte als Rändelung dargestellt.

Der Doppel-Happs wollte ursprünglich nicht nur Erwähnung finden, sondern auch Erklärung. Dazu bedurfte es jener, wenn auch längerer, Zeilen, denn genau dort waren die ersten Anzeichen eines so genannten Doppel-Happs zu erkennen.
Erst Jahre später - und wie sollte es anders sein, fast einer natürlich-gebundene Weise nach war es erneut ein Winter -, begab es sich so, dass mir Frau Revers etwas aufzeigte, was nur aus jener Zeit herauswachsen konnte, um sich in einer neuen - in einer nahezu schneelosen -, zu manifestieren.
Der Doppel-Happs - Teil 3

Es gab einen Hund, es gab ihn ja, weil er jetzt schon lange tot ist. Ich habe seinen Namen vergessen, ich nenne ihn einfach Charlie. Ich glaube so oder so ähnlich hieß er auch.
Es war ein kleiner, kastrierter Rüde, ein Senfhund mit goldenem Fell. Ich stellte mir immer vor, wenn man einen kleinen Golden Retriever und einen Malteser nimmt, bekommt man Charlie dabei heraus. Vielleicht war er auch ein Rassehund, und so langsam glaube ich auch, dass sein Name gar nicht Charlie war, trotzdem bleibe ich dabei.
Sein Frauchen war seinerzeit mindestens doppelt so alt wie ich, stets gut gekleidet und sehr nett. Die Revers mochte Frauchen und Charlie mochte die Revers. Vor allem wenn sie läufig war, obgleich er nur noch mit Luft spritzte. 
Revers und die Rändelung waren im Moment des Aufeinandertreffens an einem langgezogenen "Abenteuer"-Spielplatz weiterhin mit der blauen Leine zu Gange - und zu jenem Zeitpunkt mit sehr gutem Fortschritt. Der Winter meinte es in diesem Jahr gut mit der Natur, der Schnee lag flächendeckend, und auch der Ort meinte es gut mit uns. Es war kaum etwas los, der Spielplatz war in jener Jahreszeit, so kurz vor der Dämmerung, unbesucht. Und in absehbarer Entfernung war auch kein anderes Menschenwesen zu erkennen.
Der Doppel-Happs - Teil 2

Wenn ich so an die blaue 3-Meter-Leine denke, werde ich ein wenig melodramatisch im Inneren meines Seins. Sie war die dritte Leine, die ich in meiner Hundeausführkarriere in den Händen halten durfte. Es macht mir sogar weniger etwas aus eine Schande zu gestehen, nämlich dass ich mich nicht mehr an die Farbe der ersten Leine erinnere; mag sein, dass ich sie selten benutzte. Es mag auch verwirren, wenn ich der Blauen mehr nachweine als der Khaki-Grünen, der zweiten auf dem Dreierpodest. Jener eben, mit der ich zweifelsohne sehr viel Zeit verbrachte. Es war eine stabile Leine für viele Jahre, der Stoff mir unbekannt, aber nicht unüblich im Vergleich zu allen anderen Leinen. Und doch riss sie irgendwann mal, warum ist mir heute gar nicht mehr so bewusst. Womöglich war es eine Katze, die meine Langzeit-Ausführhündin Shila da in jungen Jahren dazu anspornte ordentlich mit ihr durchzugehen. Womöglich war es auch mein großes Glück in jenem Moment der Begegnung, hätte mich doch diese Riesenschnauzer-Hovawart-Mischung auf vier Pfoten mitsamt ihres Kampfgewichts von 45 Kilogramm gestreckt auf den Boden der Betonplatten umringt der Betonhäuser der menschlichen "Lebensstätten" hinweg-/herunter- oder entlanggerissen, was meinem äußerem körperlichen Zustand mitnichten gut getan hätte.
Der Doppel-Happs - Teil 1
Um den Doppel-Happs zu verstehen, muss Mann wie Frau und Kind, und allgemein jeder Mensch, wissen, was ein Happs ist. 
Dass ich just nicht von Alzerl vor mir her philosophier(t)e, hat womöglich etwas damit zu tun, dass ich kein österreichischer Landsmann bin, aber nichtsdestotrotz: es  bleibt das gleiche, aber bei mir nicht das, was es ist.
Wer Tiere oder (wie in meinem speziellen Fall) Hunde hat, gibt jeden Tag wohl einen Happen ab. Wenn der Schreiberling und Denker dieser Zeilen sich bei einer Sache ganz schwer tut, dann hat es unweigerlich damit etwas zu tun, dass er ein Stück seiner Privatsphäre offen und publik machen muss, damit er den Doppel-Happs in seiner unglaublichen Wichtigkeit aller Alltäglichkeiten sowie jener Genauigkeit der Darstellung offerierend zum Ausdruck bringen kann.
Quaki-Quaki-Ding
Kurzes Mensch-/Hund-"Gespräch":
[oder: so sehen Smileys schwarz auf weiß aus]
Mensch: Woll'mer mal das Quaki-Quaki-Ding da fragen?
Hund: Zwinker, zwinker... [mit den Augen] :DD
Mensch: Zwinker?
Hund: Zwinker, zwinker... ;)
Mensch: Zwinker, zwinker?
Hund: Starrer Blick. 8|
Mensch:? :.
Hund: Zwinker. :roll:Mensch: Hmm...
Hund: Starrer Blick. Zwinker. |-|Mensch: ? [über der Birne]:?:Hund: Gähnt :yawn:
Mensch: Frag mer des Quaki-Quaki-Ding? Woll'mer was da rein sprechen? Ins Quaki-Quaki, des ist des Quaki-Quaki-Ding. Ja, des macht Quaki-Quaki, des Ding.
Hund: :crazy:
Mensch: Und dann tu ich mich morgen mit beschäftigen.
Hund: :zz:
Mensch: Jetzt geht der Kopf aufs Kisschen. Schade...

Adelhaid ist heute ganz ganz stolz oder bin ich stolz auf mich selbst?
Geistige Lesestunde Minimalistik
Anstelle dem Griff nach einem Buch und dem Lesen darin, lese ich heute mal aus mir selbst vor - und zwar aus meinem Gedächtnis.
Wohl aufgrund dem gedachten Wunsche einer - für mich klaren - Person, die eigentlich ein Sachgegenstand nach dem Gesetze ist: Adelhaid, meinem getreuen Labrador Retriver Marke Dual Purpose und in der Ausstattungsfarbe aschblond.

Und obgleich es schon eine Woche auf den Tag genau her ist, ist es jetzt erst nach einer Woche mir bewusst geworden bzw. vielmehr konnte es mir bewusst werden: ich bin aktuell der Verfall eines minimalistischen Prinzipes in Zusammenhang mit meiner Hausgemeinschaft verfallen.
Warum jetzt erst die Erkenntnis kam, ist mir nun auch klar. Denn wenn man Kopfschmerzen mit den Hippocampus und dem limbischen System in Zusammenhang mit Emotionen bringt, würde ich sagen, ich verarbeitete in den letzten Tagen die Abwesenheit eines "Mitglieds". Aber auch das hat positive Effekte: kein Alkohol, wenig Zigaretten, viel Schlaf ;-)
Vorsehung
Es ist erstaunlich, geradezu befremdlich wenn man nur ein paar wenige Jahre zurückblickt, und erkennt, welche Wege die Vorsehung auf meine Person speziell zu ihrem Ziel gebracht hat, in dessen heutigem Zustand ich mich befinde.
Wir nennen das: abendliche Gespräche mit einem Quatschkopf auf 4 Beinen
Da liegt sie nun, leckt sich ihre Genitalien. Sie wird fertig sein, noch ehe ich zu Ende gedacht habe.

Da liegt sie nun, in ihrem Körbchen, auf ihrer Decke, mit ihrem Ball, mit ihrem Herzkisschen, dunkelblau gefärbt.

Und jetzt gähnt sie und kuckt.

Alles nur Beschwichtigungsgesten. Wir haben hier einen Quatschkopf, der meint er wäre wie Pipi Langstrumpf; malt sich (s)eine Welt, so wie sie ihm gefällt. Jeden Abend das gleiche Zinnober, und das auch mit den neuesten zwei weißen Haaren oberhalb des Nackenansatzes.