(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Jubiläumsbeitrag #4 - Zwei in Einem

Die Einträge Dualitäten ad acta und Natürliche Schlafensphasen werde ich meiner Eigenblogpostrezensionsreihe angesichts des Jubiläumsmonats zusammenfassen. Ich habe sie gerade gelesen und für nicht lesenswert befunden - und zwar aus inhaltlichen Gründen. An meine anfangs gewöhnungsbedürftige, weil gefühlt recht holprige, Sprechweise habe ich mich zwar mittlerweile, nach der Nachlese der ersten drei Beiträge, gewöhnt oder eher darüber hinweggelesen, um mich auf die Inhalte zu fokussieren. Dieses Verhalten ist generell für mich normal (geworden), denn ich mache das beim Lesen anderer Weblogs auf gleiche Art und Weise. Der Abhängigkeit mir ein Bild zu formen, nur weil ein gewisser Stil vorherrschen muss, verweigere ich mir. Bei übermotivierten Schreibern verhält es sich obendrein oft so, dass aus den ursprünglich angedachten stilistischen Mitteln ein Übergriff stattfindet, der dann in reiner Rhetorik mündet. Das ekelt mich meist derart an, dass ich sofort aufhöre zu lesen, weil ich mich sonst nur aufregen würde.
Dualitäten ad acta
Wenn die Brille abgelegt, die Nasenflügel und die Ohren sich entspannen von der Last, die sie trugen den ganzen Tage, dann komme ich nach Hause von der letzten Hunderunde. Und sogleich merke ich, dass selbst die Mauern aus Stein kein unüberwindbares Hindernis darstellen, für die dunkle Wolke, die mich verfolgt. Sie sind kein geeigneten Schutz um meine philosophische Ader in der Gesamtheit ihrer selbstbegrenzten Möglichkeiten auszuspielen. Sie zieht über mich her, ich bin wie ein Gegenpol für sie. Schwer, nur sehr schwer kann ich mich ihr entziehen. Sie versucht mir aller Inspiration zu berauben, jeglicher Kreativität zu entmannen – ein Wunder, dass ich 2 Blogs habe, die mich bei der Stange halten und sich heftig ihr entgegenstellen.
Doch was sie schaffen oder ich vielmehr durch sie, ist Letztenendes auch nicht unweigerlich mehr, als ein dümmliches Ablenken von den wirklich wahren und wichtigen Dingen des Lebens.
Wobei ein Gutes steckt dahinter: Zwangsbeschäftigung mit sich selbst! JA, aber nur wenn man’s denn (auch) kann. Und: wenn man’s denn will.