(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Lux lebt - Teil 4
Wer mich fragt "Wie hast du die Liebe gefunden?", dem entgegne ich:
"Ich habe nicht die Liebe gefunden. Sie war niemals verloren.
Ich war es, ich war verloren, und sie hat mich gefunden."
Diese Antwort kann sicherlich in geringfügig abgewandelter Form für einiges herhalten und mitunter auch für Sprengstoff in einer Konversation sorgen. Bevor man es allerdings versucht als ein verändert Nachgeahmtes anzuwenden, sollte man sich darüber vielleicht eingehendere, und vor allem, eigene Gedanken machen. Es ist immer gut, wenn man gewappnet mit leichtherzigen Antworten für, auf oder zu schwerwiegende Fragen ist oder wäre, die irgendein geistlos-brabbelndes Wesen ohne den Drang des selbstkritischen Reflektierens (an einem schönen Sonnentag mal so einfach - mir nichts, dir nichts - in den Raum) stellen könnte. Bei einer derart umständlichen Ausformulierung klingt diese Annahme zwar in erster Instanz abwegig, dennoch deutet  die Praxis bedauerlicherweise tendenziell zum Gegenteiligen hin. Der abgekürzte, aphoristisch-anmutende Merksatz, der die These untermauert, könnte lauten: "An jedem Tag steht ein Idiot auf." Und der aufmunternde Nachsatz (in Form eines offenen Appells) wäre: "Begegne ihm in Liebe!" Denn: Lediglich in der Zeiten Moses kam der Berg noch zum Propheten, und trotzdem musste bereits damals der Prophet den Berg besteigen. 
Lux lebt - Teil 1
"Die Liebe ist noch da. Lassen Sie die Welt wieder von ihr hören." Dies hatte ich kürzlich von einem Engel auf dem Highway to Heaven erfahren. Unmittelbar füllte ich mich angesprochen, sogar in dem Sinne dieser "Sie" zu sein, der wieder von "ihr", der Liebe, erzählen könnte - nein sollte -, die doch weiterhin existent ist, oder eben deswegen. Liebe ist unvergänglich. Das war auch im Prinzip die Kernbotschaft jener Episode, und für die Interessierten verlinke ich sie nachstehend*. Die allermeisten Engel-auf-Erden-Geschichten, das will ich subjektiv anmerken, spielen mit "schicksalhaften" Begegnungen und bieten am Schluss - was wirklich sehr schön ist - etwas Rührseliges an, dass den Betrachter auf eine gewisse Weise glücklich macht, für den Moment, manches Mal auch nachhaltiger und mit getriebenen Tränen in den Augen. Michael Landon war nicht nur ein großartiger Schauspieler, sondern auch ein herausragender, neudeutsch formuliert, Storyteller. Ein großer Geist, dessen Platz unter den Engelswesen schon fest reserviert ist seit dem Zeitpunkt als er - für meinen Geschmack - deutlich zu früh den physischen Körper aufgegeben hatte.