(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Dreißig auf Sieben – Teil 3
Die überdimensionierte Schüssel – aus Blech? – hatte ich mir heute mal vor dem Fenstergucken und nach dem Feierabend flüchtig – parenthetisch gesprochen – angesehen. Eine, nahezu ungeheuer befriedigende Erkenntnis tat sich dabei [in mir und/oder für mich] auf, die mir vom Spähhorst im Obergeschoss, hinter den Scheiben und der Gardine, der Perspektive sei es geschuldet, verborgen blieb. Sie, die Schüssel, lehnt nicht direkt am Apfelbaum, sondern an einem größeren – ungehobelten? – Stein mit vielen Ecken und Kanten. Ich weiß zwar nicht, wie schwer das Ding ist – es sieht schon massiv aus –, doch dem Genossen Baum kommt es gewiss zugute, dass er nicht ihre Last zu stabilisieren hat. Und da war noch ein anderes, ein weiteres Element, dass ich beim beiläufigen Heruntersehen glattweg ausblendete. Am Sichtfeld kann es nicht gelegen haben, das wäre eine reine Schutzbehauptung. Kurzum (daher): In der überdimensionierten Schüssel befand sich noch eine Gießkanne, grau in grau und von gleicher Beschaffenheit, vom selben Ausgangsmaterial, das ich – so als fachlicher Laie [Pleonasmus?] – als eine Art von Walzwerkerzeugnis aus Metall identifizieren würde. Keine Sorge an der Stelle: Ich gehe darauf nicht weiter ein.
Dreißig auf Sieben – Teil 2
Peterle war gestern schlau und kam heute nicht [mehr]. Er weiß jetzt, dass es zur Rechten des Apfelbaums nichts mehr zu finden gibt. Vielleicht deswegen, möglicherweise, lehnt da auch eine stählerne Wanne, die mir eher nach einem Blechkonstrukt ausschaut. Ich hab sie noch nie berührt und hab es auch nicht vor. Der rundlichen, ich nenne sie mal, überdimensionierten Schüssel, schenkte ich bisweilen noch keinerlei Beachtung, gegebenenfalls sollte ich zumindest das mal in nächster Zeit tun. Ihre Bestimmung ist mir ebenso unklar. Wahrscheinlich ist das der neueste Schrei, Deko-Spleen sozusagen. Wir lehnen ein Behältnis an einen x-beliebigen (Obst-)Baum. Dahinter versteckt sich sicherlich irgendeine spirituelle Bedeutung, die sich mir nicht erschließen mag, ohne nachzufragen [wohlgemerkt], bei der Person, die sie dahin postierte. Tatsächlich habe ich sogar zwei Menschen in Verdacht. Sollte es mir mal arg langweilig sein, werde ich mich geflissentlich darüber erkundigen. Immerhin bekäme ich, vermutlich, zwei unterschiedliche Anschauungen – und, davon gehe ich aus –, die ich beide gleichermaßen mit einem Schulterzucken – Achselzucken? – als Meinung diffamieren würde, wenn ich sie erführe. Ich bin ein durch und durch spiritueller Ignorant, könnte man meinen oder [gar] festhalten.