Rede nicht mit säkularen Medien. Es fehlt ein Nachsatz, meinst du? Wenn ja, entschuldige. Eventuell kommt er noch. Ich bin ein Blindtext, der sich nicht ausstreckt. Mein Inhalt kann radikal oder sogar fundamentalistisch anmuten. Schüttel dich mal. Nein! Nicht nur den Kopf. Der ganze Leib hat zu vibrieren. Denn eines sollte klar sein: Solange es der Redefluss nicht benötigt, überlasse ich Beisätzen sich selbst. Sie entstehen, wenn sie vorkommen, ob gewollt oder nicht, und werden nach Belieben ausgelassen, selbst wenn es der Informationsgehalt erfordern sollte. Voreingenommene Blindtexte überfliegt man unvoreingenommen um ein Wesentliches genussvoller. Bleibe also stark, bleibe resilient. ›Mini-Absätze‹ können auch scharfkantig sein. Dieser ist es.
Mandi. Ich duze dich. Oder ›Dutze‹ ich dich? Nein, ich duze dich, klein und ohne ›tz‹. Im Kontext ist das wohl richtig, weil ich dich vielleicht nicht kenne und einfach nur frech bin. Schalom und guten Tag dir, ich bin ein Blindtext, der ›Mandi-nuschelnde‹ Blindtext. Wir Blindtexte duzen immer, meistens zumindest.
Wie auch immer, einige, die mich lesen, werden mich dennoch kennen, sogar wenn ich sie nicht kenne und sie unter Eid aussagen würden, dass sie mich niemals und jemals kennengelernt hätten – oder so. Wenige könnten überdies von sich behaupten, mit mir auf irgendeine Weise befreundet oder enger bewandert zu sein. Vor allem die täten gut daran oder darin, vermutlich, den Meineid, die Lüge unter Schwur, in Kauf zu nehmen. Eine verschwindend geringe Minderheit wird mit mir direkt oder über Ecken verwandt sein. Was die vor Gericht veranstalten, kann ich im Einzelfall sicherlich beurteilen und für verständlich erklären, also mich damit abfinden. Mandi ergo dir, ohne Komma zwischen ›dir‹ und ›also‹, weil ich es so gesagt habe. Ob das stimmt, richtig ist, weiß ich nicht. Ich hinterfrage mich nicht. Sollte ich eventuell, könnte ich unter Umständen, irgendwann mal und so weiter, wäre jedoch nicht ›blindtextlike‹.
›DPavF‹ steht abkürzend für
›Degoutante Prosa am
ver****ten Fenster‹.
ver****ten Fenster‹.
Das Proömium:
JULIA: Intellektuelle Affinität. Formale Ehegemeinschaft. Willst du nicht haben. Geschlechtsleben. Willst du haben.
ROMEO: Und was sagst du dazu?
ROMEO: Und was sagst du dazu?
JULIA: Ich mache dir einen Kompromißvorschlag, Momo: dreimal in der Woche.
ROMEO: Was – dreimal in der Woche?
ROMEO: Von acht bis zwei?
ROMEO: Was – dreimal in der Woche?
JULIA: Montag, Mittwoch und Freitag. [...] Von acht bis zwei.
ROMEO: Von acht bis zwei?
JULIA: Ja. [...]*
›DPavF‹ steht abkürzend für
›Degoutante Prosa am
ver****ten* Fenster‹.
›Degoutante Prosa am
ver****ten* Fenster‹.
Das Proömium:
ER: [...] die Lust, mit ihr zu schlafen, näherte sich seiner Lust auf den Ekel; [...].
SIE: Der Mann [...] gefällt ihr, er ist jung und vermutlich [...] der letzte Mann, der ihr gefällt [...]; ob ihn dann vor ihr ekelt [...] ist vollkommen gleichgültig, [...].*
SIE: Der Mann [...] gefällt ihr, er ist jung und vermutlich [...] der letzte Mann, der ihr gefällt [...]; ob ihn dann vor ihr ekelt [...] ist vollkommen gleichgültig, [...].*
›DPavF‹ steht abkürzend für
›Degoutante Prosa am
ver****ten* Fenster‹.
›Degoutante Prosa am
ver****ten* Fenster‹.
Das Proömium:
Liisa: All men are swine!
Ansa: That's not true. Swine are intelligent and sympathetic.
Ansa: That's not true. Swine are intelligent and sympathetic.
Die deutsche Übersetzung ging [in meiner Erinnerung] so:
Liisa: Alle Männer sind Schweine!
Ansa: Nein, denn Schweine sind intelligent und sympathisch.
Ansa: Nein, denn Schweine sind intelligent und sympathisch.
›DPavF‹ steht abkürzend für
›Degoutante Prosa am
ver****ten* Fenster‹.
›Degoutante Prosa am
ver****ten* Fenster‹.
Das Proömium:
Rob: Wenn Sie Ihre Ruhe haben wollen, könnten Sie zu Hause bleiben und da ein bisschen was trinken.
Bill: Das wäre dann Alkoholismus.
Bill: Das wäre dann Alkoholismus.
Auf Englisch klang es so:
Rob: I mean, if you wanted some privacy, obviously, you, you could have just stayed at home and drink.
Bill: No, that's called alcoholism.
Bill: No, that's called alcoholism.








