(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Irrsinn oder Wahrheit?
Der Titel ist mir gerade zugeflogen, spielt aber auch keine Rolle. Denn ich kann da oben hinschreiben was ich will, aber was danach folgt, kann etwas ganz anderes sein.
Alles was ich jetzt sage ist im Prinzip ver(f)logen, betrogen, nicht richtig, unwahr, verschleiert die Realität. Mit Absicht oder mit (Ge-)Wissen.
Nun ja, aber eines ist sicher: besser wissen müsste ich es, besser wissen tue ich es, und mit besseren Gewissen wäre es auch, wenn ich es sagen würde, erzählen würde, ja niederschreiben würde. Dem entgegen versteife ich mich aber erneut in und zur Philosophie, wenn ich mich heute dem Thema widme, das mich öfters mal - fast zu oft - geradezu heimsucht. Es geht um Situationen, in denen ich mich öfters mal wieder finde.
Blogende und Realitätsträume - Teil 3

Und mir war auch schnell klar wohin mich Sam treiben wollte. Zuerst haderte ich über den Gedanken nach, ob er eventuell über die Bahnschienen mit mir wollte, um seine Hundekumpels zu besuchen, kam aber schnell davon wieder ab, weil diesen Weg wäre er auch ohne mich oder sonst wem gegangen.

Folglich wollte er mit mir in die Firma. Anhand des dunklen, bewölkten Himmels war mir aber auch schnell bewusst, dass ich wohl soeben nur in den Jahren zurückgesprungen bin und meinen Seinsort geändert hatte, nicht aber die Uhrzeit...

Erneute Auszüge aus meinem Buch "Okkulte Fliege barfuß", erwerblich bei mir oder per Klick bei Amazon ... oder doch lieber direkt beim Verlag.
Gewidmet übrigens dieser Persönlichkeit...
Blogende und Realitätsträume - Teil 2

Ich ging also mit gelenkten Gedanken ins Land der Träume. Sie waren nicht hochtrabenden, eher folgte ich den galoppierenden Fellknäul auf vier Pfoten und mit gold-schwarzem Haarkleid, welches sich zusammen mit seinen oder ihren Ohren dem Winde entgegenstreckte, auf und ab viel, und den Eindruck hinterließ, als ob er oder sie eins mit sich war und der Welt um ihn herum, so seltsam diese wohl in seiner oder ihrer Auffassung sein mochte.
Blog(g)ende und Realitätsträume - Teil 1
Keine Frage, der Titel ist nur reißerisch. Aber es wäre mir auf der anderen Seite wesentlich zu abgedroschen gewesen, hätte ich ihn ›Mit Träumen beginnt die Realität‹ genannt, denn solche Überschriften gibt es im Netz und auf Blogs wohl schon zu Fünftausenden oder mehr, je nachdem ob man nur das deutschsprachige oder das globale www betrachtet.

Um das also noch mal zu unterstreichen, der Blog endet natürlich nicht mit diesem Eintrag. Er hätte sich aber heute ändern können, da ich dieses komische Teil, das Blogartikel überhaupt möglich macht, das Gerät in dem ich stets rein spreche partout nicht dort auffinden konnte, wo ich es vermutet hätte, wo es eigentlich immer ist...
Der Theoretiker unter den Praktikern
Mal wieder vorab: Natürlich entstanden diese Gedanken erneut nach einer abendlichen Gassi-Runde mit Frau Hund Adelhaid. Und wie so oft oder gar immer war ich Darsteller mitten im Schauspiel, dass immer dann seinen 1. Akt aufführt sobald ich die Haustüre öffne. Für den Mal-Hier-Vorbeischauer sei geschrieben, dass es womöglich eine mittlere Verschwörung der "matrixischen" Art gibt. Der Vergleich zieht auf die schwarze Katze ab (Video-Link). Bei mir ist es ein lautes Auto, dass direkt am Grund und Boden vorbeizischt, sobald ich den Türgriff nach unten drücke. Das ist insofern erstaunlich, da um diese Uhrzeit eben nicht jede Minute hier Autos hoch oder runter brausen.
5 Katzen in 20 Minuten und Konditionierung - Teil 2

Bei mir geht Adelhaid weder im Modus On- noch Offline auf Katzen los. Darauf kann und muss ich vertrauen.
Das maximale Disaster zeigt sich in einem kurzen Aufwuffen, manchmals auch gepaart mit einer Art Doppelsprung im gestrecktem Lauf, der nie weiter geht als ein oder zwei Meter von meiner bzw. ihrer vorherigen Position. Und es mag "esoterisch" klingen, wenn ich behauptet, dass dieses "Manchmals" nur dann vorkommt, wenn ich mental nicht bei ihr bin.

Aber zum Thema Konditionierung kann ich eine von mir dummerweise angewandte und heute für blödsinnig erklärte Methode vorschlagen, die darauf aufbaut, dass man den Hund das Ende sowie den Anfang einer Bordsteinkante "schmackhaft" näherbringt. Genauer ausführen möchte ich so ein "Bordsteinkantentraining" nicht, aber erzählen kann ich, was ich dadurch positives mitgenommen und erlebt habe.
Als Beispiel die Situation: Hund auf der einen Seite der Straße, Katze auf der anderen Seite. Beide leinenlos B)
Im Ergebnis sah es dann so aus, dass der "bordsteinkonditionierter" Hund ein abruptes Bremsmanöver am Ende jenes Bordsteins vornahm, der ihn fast aus dem Gleichgewicht (bei vier Beinen schwer vorstellbar) brachte. Nach dem Einpendeln des Hundeleibs folgte ein Fixieren der beiden ungleichen Kontrahenten, das minutenlang angedauert hätte, wenn der nette Zweibeinhalter diese erschreckende Situation nicht aufgelöst hätte.
5 Katzen in 20 Minuten und Konditionierung - Teil 1
Was für einen normalen Hundehalter mit einem auf Katzen fixierten Hund wohl ein kleinerer Albtraum wäre, ist für mich zwar nicht gängiger Alltag, aber: überhaupt kein Problem.
Und nein, ich bin nicht bewaffnet und übernehme im Alphamodus eines Leitmenschen den Job des Katzenverjagens für meinen Vierbeiner, das aber nur vorweg. Würde ich so einen "Leithund" imitieren, fiele mir eher die gemeinsame Jagd aufgestachelt und begonnen nach Kommando von mir an meinen Hundeuntergebenen ein. Vielleicht würde ich mich aber auch gar nicht daran beteiligen und Herrn oder Frau Hund lediglich zurechtweisen wenn er/sie ohne Beute es wagt zurück zu mir zu kommen.
Aber das nur nebenbei rein philosophisch...
Samen streu sich selbst
Es gibt so ein paar Samen, die die Hundekonditionierungswelt an mir gesät hat. Ich konnte mich dessen gar nicht entziehen, durfte jeder dieser Happen aufschnappen und wurde mit einem "Fein" belohnt.

Heute bei flauschigen 30 Grad im Schatten um 23 Uhr in etwa muss ich eben mal wieder so ein Leckerlie gedanklich auffangen. Michael Frey Dodillet fungierte dabei als Hundetrainer oder eher als ein Prophet. Zwar habe ich keine Krawallmaus an der Leine, aber doch kann ich in solchen Nächten das "Methodisch Agierendes Temperatur System" - kurz M.A.T.S. - ganz gut von dem von Martin Rütter abgeleiteten D.O.G.S. nachvollziehen und eben ausleben.
Das Sprechrohr wider Natur
Wenn ich denn nur das Sprechrohr telekinetisch hätte befördern können, also herausziehen aus der Schublade des Nachttischs und hin zu mir und Hund an der Türe zum Schlafgemach ... ja dann hätte die werte Adelhaid genüßlich weiter meine Handinnenseite schlecken können.
So allerdings kam ich mal wieder meinem Drangbedürfnis nach und entzog mich ihrer Leckgebaren. Die unmittelbare Folge dessen liest sich jetzt hier und hat im Moment meiner Worte ebenso eine Wirkung hinterlassen. Frau Hund hat jetzt denkbar und für mich eindeutig sichtbar keine Lust mehr auf menschliche Hände. Mehr als anbieten will ich ihr nicht zumuten, und für Nachdenkspielchen hab ich bei einem kurzen Blick auf die Uhr auch keine großen Ambitionen.