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Beer Walks – Ein Weswegen mit Ausrufezeichen
27. November 2025, 23:36 Uhr

13,1–9! 26–29? Jesaja again! Fehlanzeige. Das ist ein Scherz – ein schlechter! Ich mutiere zum Verschwörungstheoretiker, um meiner Mutmaßung willens dahinter eine Methode zu bestärken und vertuschend meines unredlichen Wetteinsatzes. Nein! Natürlich nicht. Ich gebe sogar offen zu: Ich bin wohl zu blöd, um es zu verstehen und rotiere mit meinen Gedanken.
  Wer kennt Asaf [bzw. Asaph]? Den Gesangsmeister von David. Den Levit aus dem Hause der Gerschoniter. Den Tempelsänger. Mehr oder weniger. Asaf werden traditionell so einige Psalmen – die meisten am Stück! – nachgesagt, die mir angebotene #81 vermutlich wegen der Erwähnung eines alten Saiteninstruments namens Gittit – und nein: ein Dichter muss nicht zwangsweise musizieren oder singen können. Für exegetische Debatten bin ich allerdings zu jung; deswegen belasse ich es bei der schlichten Erwähnung und tauche nicht weiter in Gedankengebäude ein, für die ich an fremder Eingangstür anklopfen muss, damit mir Einlass gewährt wird, obwohl ich bereits auf dem Anwesen stehe. Das ist einem Halleluja würdig, oder?
Ehe ich mit meiner Bierwanderung starten konnte, musste ich meiner Gesprächspartnerin aus dem Chat – ja, es ist (natürlich) eine Frau – versichern, dass ich mich ja auch warm anziehe und diesmal Handschuhe mitnehme, was ich in der Tat tat, also ihrer inständigen Bitte nachkam, die nur sie und ich verstehen werden. Ein erneutes, wundersames Geheimnis, das keiner von uns beiden jemals lüften wird. Den Wortlaut des Dialogs schenke ich mir. Am Ende folgt dagegen mal wieder ein deutscher Einwurf, also eine Nachricht in meiner Muttersprache. Weswegen? Keine Ahnung? Weil sie diese vielleicht versteht?

Wenn einem etwas Schlimmes widerfahren ist, muss man nicht erinnert werden, wie bedeutungslos man selbst ist, denn man hat dadurch erfahren, dass man es eben nicht ist. Viele gläubige Menschen suchen in der Not den Rat oder den Trost beim Schöpfer. Das will ich (jenen) keinesfalls absprechen, ich agiere ebenso. Ab und an. In jüngster Zeit eher selten(er), um ehrlich zu bleiben. So habe ich in den letzten Jahren vermehrt für andere geliebte Menschen gebetet, als für die Hilfe meines eigenen Ichs. Weswegen? Weil ich weiß, dass ich dem HERRN grenzenlos vertrauen kann. ER leitet mich durch mein Leben. Und wenn es mir nicht gut geht, dann will ER mir damit was durch die sprichwörtliche Blume sagen. Zugegeben: Nur wenn es wirklich extrem schlecht um mich steht, höre ich auf seinen Ruf. Dann aber ausnahmslos. Nun ja, im ›tbh-Modus‹ gesprochen, stimmt das nicht ganz. Ein super oft trifft es besser, gepaart mit einem bedingungslos. Einen Handel mit G’tt abzuschließen, ist möglich, doch sollte man bedenken, dass ER mehr weiß, als du. Frage die Frau Lot. Ach nein, das ist nicht länger möglich. Sie drehte sich ja um und endete in einer Salzsäule. Herrn Lot, ihrem gerechten Mann, gefiel das weniger.
Weswegen ich das alles erwähne? Nicht, da ein gewisser Paul Eber, ein evangelischer Theologe aus dem 16. Jahrhundert, sich damit in gewisser Weise in der dargebrachten Tageslosung – die ich übrigens für herausragend in dem Punkt halte – beschäftigte, sondern aufgrund dessen, da mit solchen Gedanken der Charme des zeitlosen Charakters Einzug findet. Meine Gedanken zur Nacht (beim Bierwandern) spiegelten mein Empfinden, nicht nur in den späten Abendstunden wider, sondern generell. Ich danke HaSchem jeden Tag, bevor ich schlafen gehe; dafür, dass es mir gut geht, auch wenn es mir nicht gut geht, mit dem eigenen Sinnspruch benetzt, dass man den HERRN immer zu danken hat, unabhängig davon, in welcher Verfassung man ist. Und das ist – ich will es wirklich derart umschreiben – eines meiner Kredos.

Zum Ende, und hinsichtlich des Bildes, der versprochene deutsche Content:

›Bin gerade wieder angekommen, also im Garten. Die Handschuhe waren eine Bereicherung.
Das Bild hab ich übrigens am Rande der Siedlung gemacht. Das ist auch für mich verrückt, dass da so ein Schild steht.‹

Die deutsche Sprache ist wie die deutsche ›Schilderkultur‹: ein nightmare.
Albträume habe ich übrigens äußerst selten. Weswegen? Berechtigte Frage. Möglicherweise liegt das an meinem Abendgebet; Befinden, Konstitution, Zustand, Ergehen, von mir aus auch Laune – es ist einerlei, ich gehe diesem [Gebet] stets treu nach, halte die Stange, vergesse es niemals, nebst unter Qualen!
      
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