Der Stift funktioniert wieder, ... nein! Doch nicht. Fehlanzeige. Scheibenkleister.
Und auch das neue Schreibutensil will nicht so recht seinen Dienst tun, seine mir zugewiesene Pflicht verrichten – sich mir als eine Art von Ventil dienlich zu erweisen. Vielleicht ist das ein Zeichen. Er, der Kugelschreiber, hat nun endgültig schlapp gemacht. Beide waren vom selben Hersteller und sahen sich (folglich) überaus ähnlich. Schade. Jetzt kleckse ich mit einem türkisen Kuli von einem der größten Supermarkt-Ketten in Deutschland. Der Stiftclip ist in einem rosa Farbton gehalten, der Schriftzug des Unternehmens strahlt in Gelb. Insgesamt liegt das Produkt nicht sonderlich gut in der Hand, indes habe ich auf die Schnelle leider keine abgreifbare Alternative gefunden.
Egal. Beenden wir das. Wem verlangt es schon nach einer Rezension zu einem Werbeartikel? Eben. Niemanden. Nach der körperlichen Aufgabe (im Teil 1) folgte die geistige Stilllegung (im Teil 2). Der letzte Eintrag wickelt die Unternehmung – eher das Unterfangen – nur noch ab. Und zwar hier und heute. Die verbleibenden etwa 20 Minuten an Tageslicht sollten allemal dafür ausreichen, vor allem da es quasi nichts mehr zu berichten gibt. Ja. Genau.
Ich beschrieb ja bereits, wenn ich mich nicht ganz irre, wo und mit was ich den finalen Abend hin zur Nacht(ruh) einläutete; nämlich abermals bei Kerzenschein im Freien mit Alkohol, Zigaretten und diesen wunderschönen ›Hundebuch‹, welches – das sei gesagt – die bislang beste Lektüre in diesem, doch sehr reif gewordenen Jahr war. Womöglich wird kein anderer Schmöker das Autorenduo Sullivan/White schlagen. Dieses Werk passte perfekt zu meinem Digital-Detox-Weekend. Und für den (unwahrscheinlichen) Fall, dass ich es noch nicht aufgegriffen habe: Es wird mit größter Wahrscheinlichkeit das schönste und gleichsam segensreichste Wochenende 2025 gewesen sein. Alles – wirklich ausnahmslos alles – fühlte sich so unfassbar richtig an.
Das ›Wischkäsdla‹ trägt Schuld daran, dass ich abrupt enden muss. Einige Nachrichten galt es zu schreiben, andere digitale Anfragen bedurften einer Antwort. Die heutige schnelllebige Zeit ist ein Graus, manchmal zumindest. Tatsächlich viel zu oft. Weil ich mich am Schluss aber nicht philosophisch darüber auslassen möchte – beispielsweise was von den technischen Errungenschaften hilfreich oder andersherum abträglich ist –, belasse ich es bei der schlichten Randnotiz. Es täte zwar perfekt zum Thema passen – denn ohne die Technik, gäbe es den lächerlich anmutenden Begriff (DD) gar nicht –, jedoch bin ich der felsenfesten Überzeugung, es würde bei Weitem den selbst gesetzten Rahmen sprengen. Und ich bin nicht gewillt, absurden – und trotzdem liebgemeinten – Schund schlechtzureden. Dann eher ein schnelles Ende, als ein langsames Dahinsiechen.
Honest, in the end: The summer times are over. The story is over and has been told. Should I ask myself if I have ever been blue because of memories? And if so, should I chase away the blue with a little blues? Either way, I won't melt away, baby. I promise, honey. I really do.
Wenn ich anfange in Englisch zu kritzeln, ist der Feierabend überfällig.
