Meine letzte Erzählung aus den Worten ruht nun schon zu lange vor sich und alleine herum. Mein nach Außen zerstreut wirkender Kopf ist oftmals tatsächlich das, was er vorgibt zu sein. Es gibt nur wenige Momente in einer Stille der gesamten Existenz, wo er sich über die wirklich wichtigen Dinge eines Menschlebens und des Seins im Großen und Ganzen oder vielmehr in den kleinen Details philosophische Lautsprech- oder gar Bildergedanken machen kann. Ansonsten ruht dieser Geist, den ich in der Gesamtheit als meinen nicht ansehen will und es doch nicht leugnen kann, ... ja, er ruht, um es in den geringsten aller Wort unzutreffend auszudrücken. Selbst wenn vieles, was ich in dieses Sprechrohr puste, mit Lautsprache in Worten, irgendetwas anderes bei einem fremden Geist zum Ausdruck bringen mag, so bin ich doch beschämt über all das Triviale, das zwischen ein paar wenigen klugen Sätzen ruht. Denn auch das ruht und ist nicht mehr oder weniger Wert als ein Sein, das zu selten mit ruhendem Geist lebt. Es ist nur ein Beleg für schwammige Äußerungen gepresst in Buchstaben einer Sprache, die ebenso nichts wert ist, um für sie einzustehen. Diese Sprache kann nichts anderes als ruhen. Und so scheint es klar zu sein, warum die meisten Köpfe in einer Zerstreuung ruhen.
Sie hat das Haus verlassen. Nach draußen, in die Natur, in die Freiheit. Sie, die Kollegin meiner Lieblingshausfliege. Sie, die so ähnlich war, wie die Kollegin meines Lieblings(haus- und hof)hundes. Ich spreche diese Zeilen im Liegen. Ich liege auf einer Zweisitzer-Couch, der Kopf zum Fenster zu meiner Linken, die Beine irgendwie auf die Lehne am Ende gen Süden. Ich schaue nach oben und entdecke sie - meine Lieblingshausfliege. Sie ist schon so lange da und ich kenne bisweilen gar nicht ihr Geschlecht. Ich kannte auch nicht das Geschlecht ihrer Kollegin, die jetzt verschwunden ist. Seit Tagen haben sie mich begleitet, genauso wie mich jahrelang zwei Lieblingshunde begleitet hatten. Die Kollegin meiner Liebsten verließ das Haus, doch nicht weit entfernt vom Hof hat sie ihre Ruhe gefunden. An einem Ort, wo sie mit mir bereits die letzten beiden Tage ihres Dasein verbrachte, wollte sie doch schon gar nicht mehr ins Haus. Draußen war die Luft reiner, das Atmen fiel ihr einfacher, und dennoch konnte sie sich nicht mehr so recht und für längere Zeit hinlegen. Die Wassereinlagen machten ihr es schwer. Sie muss die letzten zwei Tage nicht mehr richtig geschlafen haben. Apathie war in ihren Augen zu sehen, mit allem Recht.
›Groschenhefdla zwecks Nachhaltigkeit‹ [GzN] - unter diesem Kredo bin ich just bei einer Reihe von Druckveröffentlichungen aus diesem Blog.
Mehr Infos hier: www.blog.adelhaid.de.
Teil 1 und der Teil 2 sind schon erschienen, Teil #3 folgt in Kürze.
Weil es beim ersten Teil einige Fehldrucke gab (siehe Link oben), die mir versehentlich zugeschickt wurden (erst heute wieder), verschenke ich aus diesem Anlass 6 jener ›Mini-Bücher‹ des ersten Teils (mit dem Titel ›Hundekot‹) aus der Reihe samt Widmung und dergleichen an die ersten KommentiererInnen hier im Blog.
Weil es beim ersten Teil einige Fehldrucke gab (siehe Link oben), die mir versehentlich zugeschickt wurden (erst heute wieder), verschenke ich aus diesem Anlass 6 jener ›Mini-Bücher‹ des ersten Teils (mit dem Titel ›Hundekot‹) aus der Reihe samt Widmung und dergleichen an die ersten KommentiererInnen hier im Blog.
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Viel Erfolg!
Mal "audioaktiver". Nichts Neues (hier), aber endlich mal wieder ein Beitrag...
Den sog. Liebster Award brauche ich keinen Blogger erklären, denn kennt jeder.
Nominiert hat mich Pflanzenköstler der liebe Ronny von fleischjunkie.de.
[Nachtrag - seine neue Domain heißt: TBS-Entertainment]
[Nachtrag - seine neue Domain heißt: TBS-Entertainment]
Das erwähnte Interview: Adelhaid's Herrchen blog(g)t!
Das erwähnte Buch mit dem kryptischen Titel "D3S" erscheint demnächst und wird spätestens Anfang 2017 im Handel erwerblich sein. Infos folgen (wie immer) zeitnah an jener Stelle: www.ahb-blog.de.
Die einzige Frage aus dem Gespräch kurz zusammengefasst:
Lebendiges zu toten Trinkbarem... - warum macht sich der Mensch die Mühe?
Jeder, der sich iwi bloggerisch beteiligt, bekommt ergo von mir diesen Award.
[FSK16] Bitte stellt euch nicht nur hier einen Text vor, den ich niemals gesprochen habe, sondern lest auch die Worte, die zwischen mir und dem anderen Zeitzeugen gesprochen wurden. Er hat von allen - seinerzeit jugendlichen - Mitstreitern die klarsten Erinnerungen, ganz einfach deswegen, weil es sein Ehrentag war. Ich muss seine Worte glauben, und ich tue es einfach, weil sie so lebendig wirken, so als ob das Geschehene gestern geschah. Er brachte mir jedenfalls erneut die Vergangenheit so nahe, dass ich ihm dafür einfach nur ohne ein Lektorat danken kann, bei meinen und seinen Worten. Rechtschreibfehler sind also keine Absicht, sondern ebenfalls Zeitzeugen.
[FSK16] Willige Chicksen fand man zu jener Zeit und an jenem Ort, dessen letzter zweigliedriger Wortteil mit "Falle" endete. Resümieren wir aber vorher: Nach der ersten Kommerzdiscokette folgte eine Mainstream-Großraum-Disse. Die dortigen Chicksen sind anders als die erste Art, wobei eben die vielschichtiger ausgeprägt waren, die anderen logischerweise eben weniger. Man konnte Perlen finden, aber auch Hühnchen. Das ist, war und wird immer komisch sein - ganz komisch, überaus komisch, aber nicht witzig - jedenfalls wirkt es auf den Leser jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit total unverständlich, aber sei's drum. Es gab nämlich nur ein wichtiges Wort - "logisch", denn die logischste Schlussfolgerung war: wir besuchen jetzt wieder eine andere Kette. Dort fand man nämlich "Mäuse" und brauchte für den Besuff wenig davon, vor allem wenn ein "Doppeldecker" propagiert wurde. Pro Abend reicht normal eine Maus in der Falle.
[zum Teil 1] [zum Teil 2]
[FSK16] Nach der geistigen und körperlichen Erwärmung für heterosexuelle Männer (bzw. homosexueller Frauen) durch die Tanzdarbietung der weiblichen Künstlerschaft im unerwähnten Etablissement mit Klingel konnte der Abend beginnen. Es ging per motorisierten Vehikeln zu einer Konstante meines damaligen Lebens, so will ich die Kette für Tanzmusik mal nennen, die sich seinerzeit mit 3 Areas gut aufgestellt hatte und vom Mainstream über den Foxtrotttänzer bis hin zum Rocker ein breites Spektrum bot. Nicht überragend, aber der werte Gastgeber hatte einen 50-DM-Getränkegutschein der vertrunken werden musste.
Schon die Tatsache sich an Geschehnisse zu erinnern, die zwar für das persönliche Empfinden hochtrappend nachhaltige Wirkungen mit sich brachten, aber für den Rest der Welt seltsam klingen dürften, sollte einen zum Überlegen bringen sie in die Welt auszutragen. Genau das tue ich aber immer wieder (hier), ich würde fast sagen ausschließlich. Und gerade eben deswegen mache ich jetzt einfach weiter mit dieser Erzählung, die nicht gerade jugendfrei sein wird (FSK16 bleibt bestehen).

