Es gibt zweierlei Möglichkeiten für mich ein Gespräch und dergleichen auf die schnelle und geradlinige Tour zu beenden. Das Hofieren mit der, womöglich schauderhaften, Wahrheit des Eigenlebens ist eine gangbare Variante, die schlussendlich noch nie ihr Ziel verfehlte. Wer eine lange Periode seines Lebens eng gegen den Zeitgeist lebte, tut gut daran dies offenkundig auszuplaudern, auch wenn es das letzte Tabu bricht und schlussendlich Banden. Darum soll es mir aber heute nicht gehen, vielleicht ein andermal.
Am 11. Tag im Julmond unterlief mir ein schriftlicher Fauxpas, den ich im ersten Gedanken auf die digitale Schnelllebigkeit, insbesondere in der Korrespondenz - der schriftlichen - schiebe. Solche Fehlgriffe in der Wortwahl passieren pausenlos, und manchmal trifft es auch mich. Sehr oft sogar, doch niemand überdenkt offensichtlich meine geschriebenen Worte und überliest es, lässt es unerwähnt oder weiß schlichtweg nichts von der Falschheit. Ich spreche von bestimmten Worten, die im Gesamtkonzept einfach nicht richtig gewählt wurden.