(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Vom Mädesüß und Himbeerstrauch, Teil 1
Es gibt Gedanken und Geschichten und Dinge, die Menschen für sich behalten. Geheimnisse wäre ein umschreibender Begriff, der es nicht gut beschreibt, denn es muss schon viel sein, was man für sich behält, um daraus etwas zu basteln, das man einer neu ausgerufenen Krankheit mit illustren Namen zuschreibt. Ich schreibe das alles nicht, denn so etwas darf man nicht schreiben, man muss es sprechen. Meine treibenden Nicht-Wort-Gedanken driften dabei nicht zu wirklich ungewöhnlichen Schauspielen, die niemals nie jemand wissen darf, aus welchen Gründen auch immer. Es geht mir mehr oder weniger oder gänzlich nur um Banalitäten, die jeder mit sich herumschleppt und die - weil niemals nach außen getragen - einen gewissen Anspruch an Trivialität mit sich bringen. Ich denke an solche Sachen, die selbst bei den besten monogamen Beziehungsgeflechten und in den stillsten Momenten für bspw. ein gelungenes Betthupferl an den Lebensteiler getragen werden.
[Für die LeserInnen: Denkpause.]
Geschlecht in allen Sinnen
Meine letzte Erzählung aus den Worten ruht nun schon zu lange vor sich und alleine herum. Mein nach Außen zerstreut wirkender Kopf ist oftmals tatsächlich das, was er vorgibt zu sein. Es gibt nur wenige Momente in einer Stille der gesamten Existenz, wo er sich über die wirklich wichtigen Dinge eines Menschlebens und des Seins im Großen und Ganzen oder vielmehr in den kleinen Details philosophische Lautsprech- oder gar Bildergedanken machen kann. Ansonsten ruht dieser Geist, den ich in der Gesamtheit als meinen nicht ansehen will und es doch nicht leugnen kann, ... ja, er ruht, um es in den geringsten aller Wort unzutreffend auszudrücken. Selbst wenn vieles, was ich in dieses Sprechrohr puste, mit Lautsprache in Worten, irgendetwas anderes bei einem fremden Geist zum Ausdruck bringen mag, so bin ich doch beschämt über all das Triviale, das zwischen ein paar wenigen klugen Sätzen ruht. Denn auch das ruht und ist nicht mehr oder weniger Wert als ein Sein, das zu selten mit ruhendem Geist lebt. Es ist nur ein Beleg für schwammige Äußerungen gepresst in Buchstaben einer Sprache, die ebenso nichts wert ist, um für sie einzustehen. Diese Sprache kann nichts anderes als ruhen. Und so scheint es klar zu sein, warum die meisten Köpfe in einer Zerstreuung ruhen. 
Ekelhafte Leckgebaren
[Freiwillige Selbstkontrolle der BlogleserInnengemeinschaft: ab 0 Jahre(n)]

Sie leckt gut. Sie leckt lange. Sie leckt ausdauernd. Sie leckt alles und jeden, selbst Gegenstände. Sie leckt sich sogar selbst. Sie leckt auch ihren Liebling - mehrmals am Tag. Sie fängt mit diesem Lecken an, wenn andere schlafen wollen. Sie kann alles und jeden Lecken. Ach nein, das hatte ich schon. Sie leckt auf jeden Fall überall. Jede Chance nimmt sie war. Sie leckt vor allem gerne. Ganz besonders Hände, besser gesagt: Handinnenflächen. Woher dieser Spleen kommt, kann ich nicht sagen. So eine Leckerin habe ich aber noch nie erlebt. 
5 Katzen in 20 Minuten und Konditionierung - Teil 2

Bei mir geht Adelhaid weder im Modus On- noch Offline auf Katzen los. Darauf kann und muss ich vertrauen.
Das maximale Disaster zeigt sich in einem kurzen Aufwuffen, manchmals auch gepaart mit einer Art Doppelsprung im gestrecktem Lauf, der nie weiter geht als ein oder zwei Meter von meiner bzw. ihrer vorherigen Position. Und es mag "esoterisch" klingen, wenn ich behauptet, dass dieses "Manchmals" nur dann vorkommt, wenn ich mental nicht bei ihr bin.

Aber zum Thema Konditionierung kann ich eine von mir dummerweise angewandte und heute für blödsinnig erklärte Methode vorschlagen, die darauf aufbaut, dass man den Hund das Ende sowie den Anfang einer Bordsteinkante "schmackhaft" näherbringt. Genauer ausführen möchte ich so ein "Bordsteinkantentraining" nicht, aber erzählen kann ich, was ich dadurch positives mitgenommen und erlebt habe.
Als Beispiel die Situation: Hund auf der einen Seite der Straße, Katze auf der anderen Seite. Beide leinenlos B)
Im Ergebnis sah es dann so aus, dass der "bordsteinkonditionierter" Hund ein abruptes Bremsmanöver am Ende jenes Bordsteins vornahm, der ihn fast aus dem Gleichgewicht (bei vier Beinen schwer vorstellbar) brachte. Nach dem Einpendeln des Hundeleibs folgte ein Fixieren der beiden ungleichen Kontrahenten, das minutenlang angedauert hätte, wenn der nette Zweibeinhalter diese erschreckende Situation nicht aufgelöst hätte.
Das Sprechrohr wider Natur
Wenn ich denn nur das Sprechrohr telekinetisch hätte befördern können, also herausziehen aus der Schublade des Nachttischs und hin zu mir und Hund an der Türe zum Schlafgemach ... ja dann hätte die werte Adelhaid genüßlich weiter meine Handinnenseite schlecken können.
So allerdings kam ich mal wieder meinem Drangbedürfnis nach und entzog mich ihrer Leckgebaren. Die unmittelbare Folge dessen liest sich jetzt hier und hat im Moment meiner Worte ebenso eine Wirkung hinterlassen. Frau Hund hat jetzt denkbar und für mich eindeutig sichtbar keine Lust mehr auf menschliche Hände. Mehr als anbieten will ich ihr nicht zumuten, und für Nachdenkspielchen hab ich bei einem kurzen Blick auf die Uhr auch keine großen Ambitionen.
Kausalitäten: Schnecken und Wasserruten
Kausalität #1 - seit 2 Monaten begegne ich folgenden ...

Umstand, so will ichs mal nennen. Wär ich Verschwörungstheoretiker würde ich von einer Matrix und einer schwarzen Katze reden. So rede ich von einer nach innen zu öffnenden Haustüre und einem am Grund des Hauses und des Gartens just im Moment des Öffnens dieser vorbeifahrenden Verbrennungsvehikels auf stets vier Rädern. Oder anders gesagt: Tür auf, Auto rauscht vorbei; das ganze geht nun schon so seit zwei vollen Monaten.
[aufgesprochen am 16. April 2013]
Quaki-Quaki-Ding
Kurzes Mensch-/Hund-"Gespräch":
[oder: so sehen Smileys schwarz auf weiß aus]
Mensch: Woll'mer mal das Quaki-Quaki-Ding da fragen?
Hund: Zwinker, zwinker... [mit den Augen] :DD
Mensch: Zwinker?
Hund: Zwinker, zwinker... ;)
Mensch: Zwinker, zwinker?
Hund: Starrer Blick. 8|
Mensch:? :.
Hund: Zwinker. :roll:Mensch: Hmm...
Hund: Starrer Blick. Zwinker. |-|Mensch: ? [über der Birne]:?:Hund: Gähnt :yawn:
Mensch: Frag mer des Quaki-Quaki-Ding? Woll'mer was da rein sprechen? Ins Quaki-Quaki, des ist des Quaki-Quaki-Ding. Ja, des macht Quaki-Quaki, des Ding.
Hund: :crazy:
Mensch: Und dann tu ich mich morgen mit beschäftigen.
Hund: :zz:
Mensch: Jetzt geht der Kopf aufs Kisschen. Schade...

Adelhaid ist heute ganz ganz stolz oder bin ich stolz auf mich selbst?
Geistige Lesestunde Minimalistik
Anstelle dem Griff nach einem Buch und dem Lesen darin, lese ich heute mal aus mir selbst vor - und zwar aus meinem Gedächtnis.
Wohl aufgrund dem gedachten Wunsche einer - für mich klaren - Person, die eigentlich ein Sachgegenstand nach dem Gesetze ist: Adelhaid, meinem getreuen Labrador Retriver Marke Dual Purpose und in der Ausstattungsfarbe aschblond.

Und obgleich es schon eine Woche auf den Tag genau her ist, ist es jetzt erst nach einer Woche mir bewusst geworden bzw. vielmehr konnte es mir bewusst werden: ich bin aktuell der Verfall eines minimalistischen Prinzipes in Zusammenhang mit meiner Hausgemeinschaft verfallen.
Warum jetzt erst die Erkenntnis kam, ist mir nun auch klar. Denn wenn man Kopfschmerzen mit den Hippocampus und dem limbischen System in Zusammenhang mit Emotionen bringt, würde ich sagen, ich verarbeitete in den letzten Tagen die Abwesenheit eines "Mitglieds". Aber auch das hat positive Effekte: kein Alkohol, wenig Zigaretten, viel Schlaf ;-)