Es gibt Gedanken und
Geschichten und Dinge, die Menschen für sich behalten. Geheimnisse wäre ein
umschreibender Begriff, der es nicht gut beschreibt, denn es muss schon viel
sein, was man für sich behält, um daraus etwas zu basteln, das man einer neu
ausgerufenen Krankheit mit illustren Namen zuschreibt. Ich schreibe das alles
nicht, denn so etwas darf man nicht schreiben, man muss es sprechen. Meine
treibenden Nicht-Wort-Gedanken driften dabei nicht zu wirklich ungewöhnlichen
Schauspielen, die niemals nie jemand wissen darf, aus welchen Gründen auch
immer. Es geht mir mehr oder weniger oder gänzlich nur um Banalitäten, die
jeder mit sich herumschleppt und die - weil niemals nach außen getragen - einen
gewissen Anspruch an Trivialität mit sich bringen. Ich denke an solche Sachen,
die selbst bei den besten monogamen Beziehungsgeflechten und in den stillsten
Momenten für bspw. ein gelungenes Betthupferl an den Lebensteiler getragen
werden.
[Für die LeserInnen: Denkpause.]