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Jubiläumsbeitrag #5 - Thomastag

Heute ist/war der 19.12.2018, heute ist nicht der Thomastag. Am Thomastag hat auch nicht Thomas Namenstag. Hager, die Magd Saras, Mutter des Ismael - die hat heute, und jeder der so heiß, darf da sich feiern lassen. Peter (Peer), Dominik, Ingmar und dessen Ähnlichkeitsformen - an diesen wird katholisch-kirchenhistorisch an jenem (heutigen/gestrigen) Tag gedacht. Warum? Kann man nachlesen, muss aber keiner. Ich habe es mal gemacht und mir sogar gemerkt. Normal merke ich mir solche Dinge eher weniger. Jeden Tag - seit Jahren - spricht und springt mich ein aufgeführte Eintrag in der "Regenbogenpresse" (- im Blatte namens "Journal" -) an, welcher mir sagen will, wer denn heute Namenstag feiert. Ich habe keine Ahnung woher die Schreiberlinge ihre Quellen ziehen und es würde mich echt mal interessieren, denn oft kommt es vor, dass diese - wie an dem heutigen/gestrigen Tag - einfach falsch sind beziehungsweise der oben genannten Historie (rk) nicht entsprechen. Heute/gestern dürften demnach alle Connis (Connys) dieser Welt frohlocken, ob getauft oder nicht auf den Namen Konrad.

Die Enthüllung dieser Art von "Fake News" kann ich an jenem Beispiel liefern. Am 19.12. werden zwei biblische Figuren aus dem Alten Testament geehrt. Zum einen der jüngste Sohn Jakobs, Benjamin, sein Liebling und auch sein Glück, der ihm Zuversicht gab nachdem sein Sohn Joseph von dessen Halbbrüdern nach Ägypten verkauft wurde. Die Geschichte sollte jeder Christ kennen und auch das Happy End. Beides spare ich mir aus, weil es da ja noch über eine Figur zu reden gilt, die jetzt weniger bekannt ist. Dafür müssen wir jedoch ziemlich weit auf dem biblischen Zeitsprang vorspringen beziehungsweise komplett raus aus dem ursprünglichen hebräischen Tanach, den dort findet man solche apokryphen Einträge/Hinzufügungen absolut nicht [wie in dem Fall auch nicht in meiner Ebersfelder Bibel]. Für einen rabbinischen Juden wäre das jetzt ungefähr so, als ob ich als Christ einen Christen einen Text vom Thomasevangelium entgegenschleudern und ihn hochstilisieren würde, so als ob er kanonisch wäre. Aber das nur am Rande. Es geht um die sogenannte "Heilige" Susanna von Babylon/im Bade. Die Geschichte ihrer Errettung erzähle ich nicht, weil ich sie aus einem Grund für nicht richtig/erfunden halte: Sie passt nicht zur Figur des Daniels; Jener prophezeite durch Träume und Engelserscheinungen, dem gegenüber ist eine "Geistesanhauchung", das [abgewandeltes Zitat] "Erwecken des Heiligen Geistes" ihn ihm, fadenschneidig. Es gibt noch viele Gründe gegen die Echtheit jener Hinzufügung, und auch ein Gleichnis: Es war eine Geschichte aus einer alten Zeit - weit über 100 Jahre vor unser "n.Chr."-Rechnung -, die in der heutigen unter dem Hashtag "me-too" fallen könnte. Wer jetzt nachlesen will, der suche in der Biblia Vulgata einfach mal nach Daniel 13.
Wie auch immer, ein Konrad taucht nirgends auf. Warum hat also Konrad heute Namenstag? Ich weiß es nicht. Es tut mir leid.

Am Thomastag des Jahres 2012 sprach ich jedenfalls nichts über Namenstage, weil kein Thomas am Thomastag gewürdigt wird. Weder ein Thomas von Aquin [28.01.] noch der Fischerapostel aus Galiläa [03.07.]. Ich sprach über "Weihnachten" - heute würde ich es "Scheinnachten" nennen -, unter Zuhilfenahme von ablassenden Umschreibungen wie "Wohltätigkeitsfestival", "Schenkungsgala" oder "Schießbudenveranstaltung". Ich sprach über die Abnahme von Schwingungen, ausgedrückt in "dünkel-wirkend" - heute würde ich es "grobstofflich angehaucht" nennen -, und von der Annahme, dass diese energetische Änderung nur von einer Minderheit der heutigen - ja, damals schon so genannten - "Spaßgesellschaft" vernommen würde. Um erneut ehrlich zu sein, zu meinen Texten vor sechs Jahren, muss ich eingestehen, dass ich hier etwas ablieferte, dass mich nach der Lesung zum Innenhalten, Entfernen, Aufatmen und letztendlich Durchpusten animierte. Ein "ungelungener" Eintrag sondergleichen. Da half auch die Eigenanalyse nichts, die mich dazu bewog offenkundig zu machen, dass auch ich nicht in der Lage wäre, aus einer Schein- eine Heiligkeit zu formen, im Sinne dessen, dass ich unfähig dazu mich berufen fühlte, täglich die Dosis Liebe abzugeben, die es für ein "gelungenes" Weihnachtsfest benötigt. Oder wie es Stevie Wonder mal in einem seiner Lieber auf den Nenner und den Punkt brachte, welches da hieß "Part Time Lover". Wahrscheinlich bin ich das, für Frauen und für Weihnachten - ein Teilzeit-Liebender. Ich spiele (einfach) das Spiel.

Schwelgend und wartend auf die Rau(h)nächte, wo Träume und Visionen noch - und jedes Jahr aufs Neue - so viel Bedeutung bekommen (und ihnen abgenommen wird), wie sie einst Bedeutung erhielten, wie eben zum Beispiel durch den oben schon erwähnten biblischen Propheten namens Daniel, verbleibe ich und bleibe mir treu in meinen Überzeugungen.

 (Weit über 15 Mio. Aufrufe können nicht irren!)
[HD-Link - nur knapp 19T-Aufrufe!?]

PS (und nur) fürs Protokoll: Der Titel damals war "Gedanken am 21. Tag des 12. Monats".

      
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