(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

T'Sally lebt - Teil 3

Meine feste Überzeugung ist es, dass ein jeder Mensch genau dort aus seinem körperlichen Leib entschlüpfen soll - und jener dort auch sein ihm zustehendes Ende findet -, wo er etwas bewirkt hat, wo er etwas Erschaffen hat. Würde T'Sally in dieser Nacht mir hinwegsterben, dann wäre sie am rechten Fleck, denn hier bewirkte sie etwas - mit mir und mit allen, die daran teilhaben.
Fest meiner weiteren Einstellung, dass niemand auf der anderen Seite dieser Anschauung dort den letzten Lebenshauch vernehmen sollte, wo er sich vermehrt aufhielt, ging ich zu Werke. Damit man mich versteht, sei gesagt, dass ein sterbender Hund das Haus verlässt.
T'Sally würde ich das jedoch nicht ermöglichen können, von daher sollte ihr Ruheplatz nur geändert werden.
T'Sally lebt - Teil 2

Als ich sie so den Schlaf der Gerechten schlafen sah, dachte ich mir nur "Jawohl, du hast ihn dir verdient. Obgleich dein Schnurren der ruhigen Art mich auch noch heute wundersam entzückt, so bringt es mich in letzter Zeit doch öfters als erwünscht zur Weißglut." Gerade heute war sie wieder sehr rebellisch aufgesetzt. Das ist sie immer dann, wenn man sie überbeansprucht. Falsch ausgelastet streikt sie manchmal minutenlangen. Irgendetwas blockiert sie, vielleicht auch nur so ein Dinges, weswegen ich mit dem GzN-Blog erstmals umzog. Und doch bleibe ich zumeist ruhig, gibt es doch nicht nur sie und mich. Auch ich habe eine eigenständige Existenz. All diese Texte hier wären anders nicht in ihrem Ursprung entstanden. Freilich war sie inspirierend, doch nur zum geringsten Teil. Die geistige Nahrung besorgte ich mir nicht, sie kam von mir, aus meinem Inneren. Freilich, die Ausarbeitung, nun ja, jenes erweise ich, entstand zumal stets zusammen mit ihr. 
Ade
[Dieser Text ist ungesprochen.]

Vorweg: Der GzN-Blog sagt n i c h t "Ade" - www.nachtruh.blogspot.de nimmt wie schon ihr(e) Vorgänger(in), www.nachtruh.blog.de, eine archivarische Stellung im World Wide Web ein ...

... und begrüßt zugleich im "Adelhaid-Universum" www.n8ruh.blogspot.de ... 

Nichtsdestotrotz: Wer in seiner Browsereingabezeile gzn.adelhaid.de tippt, kommt weiterhin hier her. Es ist aber nur eine Umleitung zur Hauptseite des Blogs, der jetzt endlich auch ein responsives Design aufweist. Es ist wie schon beim AHB-Blog eine Adaption eines Layouts, dass von 5202.de auf Basis von Bootstrap umgemünzt wurde. Meinen unglaublichen Dank zolle ich hiermit Oliver, dessen Motto
DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
TERMS AND CONDITIONS FOR COPYING, DISTRIBUTION AND MODIFICATION
0. You just DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO. 
für mich als halbblinden Programmieranalphabeten sehr nachhaltig wirkt. 
Zumindest steht eines fest: Ich kann Links setzen. Es waren viele, bitte klickt sie aber alle einmal an. Dafür verspreche ich, dass nach diesem Satz kein weiteres ungesprochenes Wort von mir in diesem Post folgt.
T'Sally lebt - Teil 1
Man fühlt sich wie ein Kishon, der die Fliege an der Wand sucht... oder so ähnlich. Vielleicht war sie auch am Fenster, ich weiß es nicht mehr. Mein Erinnerungsvermögen mag es mir verzeihen, habe ich doch soeben mindestens drei Stunden damit zugebracht, um im Dschungel des World Wide Web nach einer Lösung für ein mysteriöses Piep-Piep-Geräusch zu suchen, um später dann erfolglos selbst die autodidaktische Hand anzulegen. 
Der Doppel-Happs - Teil 4

Wie es seinerzeit mit Revers, blauer Leine, Hundeschuh und Rändelung weiterging, will ich an dieser Stelle fast im Stillen der Vergangenheit liegen lassen. Nur so viel sei gesagt: Es war ein herrlicher, weißer und langer Winter in jenem Jahr, es waren unvergessene Momente des Lebens der Revers - und wohl auch des meinem, hier in der Geschichte als Rändelung dargestellt.

Der Doppel-Happs wollte ursprünglich nicht nur Erwähnung finden, sondern auch Erklärung. Dazu bedurfte es jener, wenn auch längerer, Zeilen, denn genau dort waren die ersten Anzeichen eines so genannten Doppel-Happs zu erkennen.
Erst Jahre später - und wie sollte es anders sein, fast einer natürlich-gebundene Weise nach war es erneut ein Winter -, begab es sich so, dass mir Frau Revers etwas aufzeigte, was nur aus jener Zeit herauswachsen konnte, um sich in einer neuen - in einer nahezu schneelosen -, zu manifestieren.
Der Doppel-Happs - Teil 3

Es gab einen Hund, es gab ihn ja, weil er jetzt schon lange tot ist. Ich habe seinen Namen vergessen, ich nenne ihn einfach Charlie. Ich glaube so oder so ähnlich hieß er auch.
Es war ein kleiner, kastrierter Rüde, ein Senfhund mit goldenem Fell. Ich stellte mir immer vor, wenn man einen kleinen Golden Retriever und einen Malteser nimmt, bekommt man Charlie dabei heraus. Vielleicht war er auch ein Rassehund, und so langsam glaube ich auch, dass sein Name gar nicht Charlie war, trotzdem bleibe ich dabei.
Sein Frauchen war seinerzeit mindestens doppelt so alt wie ich, stets gut gekleidet und sehr nett. Die Revers mochte Frauchen und Charlie mochte die Revers. Vor allem wenn sie läufig war, obgleich er nur noch mit Luft spritzte. 
Revers und die Rändelung waren im Moment des Aufeinandertreffens an einem langgezogenen "Abenteuer"-Spielplatz weiterhin mit der blauen Leine zu Gange - und zu jenem Zeitpunkt mit sehr gutem Fortschritt. Der Winter meinte es in diesem Jahr gut mit der Natur, der Schnee lag flächendeckend, und auch der Ort meinte es gut mit uns. Es war kaum etwas los, der Spielplatz war in jener Jahreszeit, so kurz vor der Dämmerung, unbesucht. Und in absehbarer Entfernung war auch kein anderes Menschenwesen zu erkennen.
Der Doppel-Happs - Teil 2

Wenn ich so an die blaue 3-Meter-Leine denke, werde ich ein wenig melodramatisch im Inneren meines Seins. Sie war die dritte Leine, die ich in meiner Hundeausführkarriere in den Händen halten durfte. Es macht mir sogar weniger etwas aus eine Schande zu gestehen, nämlich dass ich mich nicht mehr an die Farbe der ersten Leine erinnere; mag sein, dass ich sie selten benutzte. Es mag auch verwirren, wenn ich der Blauen mehr nachweine als der Khaki-Grünen, der zweiten auf dem Dreierpodest. Jener eben, mit der ich zweifelsohne sehr viel Zeit verbrachte. Es war eine stabile Leine für viele Jahre, der Stoff mir unbekannt, aber nicht unüblich im Vergleich zu allen anderen Leinen. Und doch riss sie irgendwann mal, warum ist mir heute gar nicht mehr so bewusst. Womöglich war es eine Katze, die meine Langzeit-Ausführhündin Shila da in jungen Jahren dazu anspornte ordentlich mit ihr durchzugehen. Womöglich war es auch mein großes Glück in jenem Moment der Begegnung, hätte mich doch diese Riesenschnauzer-Hovawart-Mischung auf vier Pfoten mitsamt ihres Kampfgewichts von 45 Kilogramm gestreckt auf den Boden der Betonplatten umringt der Betonhäuser der menschlichen "Lebensstätten" hinweg-/herunter- oder entlanggerissen, was meinem äußerem körperlichen Zustand mitnichten gut getan hätte.
Der Doppel-Happs - Teil 1
Um den Doppel-Happs zu verstehen, muss Mann wie Frau und Kind, und allgemein jeder Mensch, wissen, was ein Happs ist. 
Dass ich just nicht von Alzerl vor mir her philosophier(t)e, hat womöglich etwas damit zu tun, dass ich kein österreichischer Landsmann bin, aber nichtsdestotrotz: es  bleibt das gleiche, aber bei mir nicht das, was es ist.
Wer Tiere oder (wie in meinem speziellen Fall) Hunde hat, gibt jeden Tag wohl einen Happen ab. Wenn der Schreiberling und Denker dieser Zeilen sich bei einer Sache ganz schwer tut, dann hat es unweigerlich damit etwas zu tun, dass er ein Stück seiner Privatsphäre offen und publik machen muss, damit er den Doppel-Happs in seiner unglaublichen Wichtigkeit aller Alltäglichkeiten sowie jener Genauigkeit der Darstellung offerierend zum Ausdruck bringen kann.