Dem guten Chirurg zeichnet eines aus: Er behält sein Werkzeug in ruhigen Händen, egal wie sehr ihm die Regung treibt, sei es in der Regel in eine Art ungesunder Aufregung, ja Nervosität in des Wortes Sinne.
Einzig und alleine dieser stetig wiederkehrende Piepston brachte meine Hände in der Ausübung jener Kunst ein wenig zu sehr in Wallung, die mich dazu zwang, mein Werkzeug kurz beiseite zu legen. Der Leser wird es mir verzeihen, wenn ich meine einzelnen Handlungen nicht im Detail an jener Stelle wiedergebe, denn es würde nicht nur den Rahmen sprengen, sondern auch in eine Richtung driften, die ich nicht einmal für Menschen im Erwachsenalter empfehlen könnte. So sei lediglich vermerkt, dass ich mich nicht traute mit schwerem Geschütz in das Herz von T'Sally vorzudringen, nur um ein Geräusch dem Garaus zu machen, das mich störte, ihr jedoch völlig gleich war. Anders gesagt: ich hatte Hemmungen schwerster Natur.
H I N W E I S - Ungesprochenes
Und jene Hemmungen hatte ich auch mit meinem gesprochenen Wort.
Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich denn wirklich alles hier veröffentlichen kann; ohne schlechtem Gewissens, dass dies auch Menschen lesen könnten, die noch nicht das richtige Alter dafür haben oder es allgemein anstößig finden könnten. Daher hat es auch so lange gedauert, bis hier der Teil #4 das Ende der Geschichte einläutete.
Ich habe mich für die Eigenzensur entschieden. Von daher fehlen einige Gedankengänge - und doch, dass kann ich vorweg sagen, werde ich den Eintrag in einem finalen 5. Teil enden lassen.
Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich denn wirklich alles hier veröffentlichen kann; ohne schlechtem Gewissens, dass dies auch Menschen lesen könnten, die noch nicht das richtige Alter dafür haben oder es allgemein anstößig finden könnten. Daher hat es auch so lange gedauert, bis hier der Teil #4 das Ende der Geschichte einläutete.
Ich habe mich für die Eigenzensur entschieden. Von daher fehlen einige Gedankengänge - und doch, dass kann ich vorweg sagen, werde ich den Eintrag in einem finalen 5. Teil enden lassen.
H I N W E I S - Ungesprochenes
Es war eine OP, die nach dem Prinzip des Schauens und Herumprobierens ablief. Nach zwei Eingriffen, war ich am Ende - körperlich, geistig, fachlich. Ich konnte und wollte nicht mehr. Schlimmer noch: das, mittlerweile meinem Leib durchdringende, Geräusch war weiterhin da, während der OP und danach. Den Raum verlassen wollte ich nicht, so entschied ich mich T'Sally aus dem Raum zu bringen, damit ich wenigstens in den wenigen Stunden der Nacht Ruhe hatte. Am frühen Morgen würde ich sie wieder auf ihren Schlafplatz tragen.
Gesagt - getan. T'Sally würde die Nacht im sogenannten "Apfel-Zimmer" verbringen. Ich öffnete die Pforte der Steinmauer gegenüber dem nördlichen Loch, nahm T'Sally in meine Hände und trug sie hinaus, zählte: eins, zwei, drei - und schon stand ich mit ihr vor einem weiteren Loch im Mauerwerk, dessen Durchgang nach innen geöffnet war. Ich trat hindurch, blickte mich kurz um, und legte sie behutsam auf dem Teppichboden ab, der über den Bohlenboden aus Holz geklebt wurde. Obgleich ich der einzige Beteiligte im Wachzustand war, muss ich rückwirkend mein Verhalten eine apathische Note geben, denn ohne eines weiterem Blickes ging ich den gleichen Weg mit 3 unscheinbaren, da unsicheren, Schritten zurück. Hinter mir schloss ich die Pforte. Erschöpft legte ich mich bäuchlings auf mein Bett, das vor kurzem noch mein improvisierter OP-Tisch war. Ich schlief sofort ein.
Das Entschwinden des Urstoffs, die mich begleitende Exkursionsseele, wurde in jener Nacht jäh verwehrt. Ich weiß nicht wie oder wann es geschah, dennoch muss ich mir eingestehen, dass es geschah, was für mich völlig ungewöhnlich ist, in der speziellen Situation aber durchaus nachvollziehbar war.
Und nun gilt für alle, besonders die Wissenden: Bis zum finalen Teil #5 gedulden.
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