Wenn die Brille abgelegt, die Nasenflügel und die Ohren sich entspannen von der Last, die sie trugen den ganzen Tage, dann komme ich nach Hause von der letzten Hunderunde. Und sogleich merke ich, dass selbst die Mauern aus Stein kein unüberwindbares Hindernis darstellen, für die dunkle Wolke, die mich verfolgt. Sie sind kein geeigneten Schutz um meine philosophische Ader in der Gesamtheit ihrer selbstbegrenzten Möglichkeiten auszuspielen. Sie zieht über mich her, ich bin wie ein Gegenpol für sie. Schwer, nur sehr schwer kann ich mich ihr entziehen. Sie versucht mir aller Inspiration zu berauben, jeglicher Kreativität zu entmannen – ein Wunder, dass ich 2 Blogs habe, die mich bei der Stange halten und sich heftig ihr entgegenstellen.
Doch was sie schaffen oder ich vielmehr durch sie, ist Letztenendes auch nicht unweigerlich mehr, als ein dümmliches Ablenken von den wirklich wahren und wichtigen Dingen des Lebens.
Wobei ein Gutes steckt dahinter: Zwangsbeschäftigung mit sich selbst! JA, aber nur wenn man’s denn (auch) kann. Und: wenn man’s denn will.