(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Die Hachse, Teil 2

Passt auf, auf Sätze mit Ausspruchscharakter. Passt auf, auf zerrissene Zitate. Passt auf, auf Stücke von Gedichten, auch den vermeintlich lyrischen. Passt besonders gut auf, was euch Aphorismen entgegen schleudern. Passt auf, auf Sätze, die urteilen oder Weisheiten verkünden. Ich verrate dazu eine unausgesprochene und triviale Wahrheit, die jeder kennt, aber entweder verkennt oder daran überhaupt nicht denkt: Obacht, der Ursprung solch niedergeschriebener Worte ist der Gedanke. 
Es geht (immer) noch schlimmer: Tückisch wird es, wenn Sprücheklopfer behaupten, sie kämen zu ihren geistreichen Gedanken aus Empfindungen, Träumen, Erlebten oder gar Erfahrungen. Brisant wird es, wenn sie behaupten, diese Gedanken wären nicht von ihnen. Gefährliche Naturkräfte kommen auf, wenn von übernatürlichen Quellen gefaselt wird. Die Wahrheit trifft so hart, weil sie wahrer nicht sein könnte. 
Da isser wieder
[Vorabliteratur: no state² (sollte man drüber lesen)]

Ja, die Welt ist nicht so einfach. Na ja, eigentlich die Menschheit. 1/3 von ihr glaubt an Jesus, was auch gut so ist. Doch niemand weiß so genau, wann und wo er geboren oder wann (und wo) er gestorben ist. Noch schlimmer ist, wenn man darüber fachsimpelt, wenn jeder eine andere Auffassung hat und kein gemeinsamer Nenner gefunden wird. Und die unglücklichsten Fehldeutungen werden dann in die Gedächtnisse der überwiegenden Zahl der christlichen Bevölkerung gebracht. Das sind oft meine Gedanken zum Osterfest, denn da wird es offensichtlich. Von Karfreitag bis Ostersonntag sind es einfach mal keine 3 Tage (zwischen Tod am Kreuz und Auferstehung). Wenn man es verquert sieht, vielleicht schon, aber ich scheue mich davor so zu denken, denn das kann nur Quatsch sein.