Der naturgemäße Zustand von Lichtarmut nennt sich nicht Reichtum an Finsternis. Das Fernbleiben von Helligkeit wäre ebenfalls keine treffende Beschreibung. Das Dunkel an sich birgt viel Intensität für das Eigenwohl; so bildet der Schatten eine Einheit mit der bevorstehende Nacht. In der Schwärze sind wir alle ohne Schattendasein und metaphorisch betrachtet bildet jedes Wesen symbiotische Züge, die fließend ineinander übergehen. Das Individuum hat ausgedient, wer Distinktion in solchen Phasen des Tages für sich zu Nutze machen will, muss als ein Sonderling bezeichnet werden. Wer keinen Schatten hat, sollte auf große Sprünge verzichten.