(-;-) GzN

(-;-) aufgenommen via Integrated Circuit Recorder & zeitverzögert vertextet

Was machen wir dieses Jahr?
Grad eben festgestellt, die Devise ist vielleicht die beste, die einen einfallen kann, wenn man jung und frisch ist.
Zuerst aber die Gedanken zum Thema "Was machen wir dieses Jahr?"

Da gehen diese zu irgend welchen besonderen Unternehmungen, die man anstellen könnte. Vielleicht eine Urlaubsreise die unvergesslich sein kann zumindest bis zum Ende des Jahres und vielleicht auch darüber hinaus. Oder aber auch schnell vergessen, weil sie nichts von dem hielt oder den Erwartungen nicht entsprach, die man in sie setzte.

Wenn man denn wüsste was einem so bevorsteht ...

Das Leben scheint meist nicht so spannend zu sein wie es sich darstellt. Die Devise kann daher für mich nur wie in jedem Jahr die gleiche sein: "Überleben", schlicht und ergreifen "Überleben". Und zwar aus dem Grunde, weil das Leben gefährlich ist. Es wäre es nicht, aber es ist es. Und das einzige was für mich und wohl auch allen Anderen das Leben so gefährlich macht verbinde ich mit mir und gleichsam mit meines Gleichen sowohl auch Leuten in meinem engeren oder weiteren Umfeld. Es sind Gefahren, die Probleme bringen können, Gefahren die weitreichende Folgen haben können oder gar das viel besungene Ende der Wurst [Anm.: das ist absoluter Unsinn].
Das Leben im Keim ersticken oder vielmehr es auf eine tragische Weise beenden können. Das Gefahrenpotential #1 liegt in unseren auf Verbrennungstechnik motorisierten Vehikelen.

Dazu in weiterem Sinne für mich der größte Schwachsinn: die sogenannten Sportarten, wo man misst, wer oder wie am schnellsten durch Parcours oder einer festgelegten Stecke mit so einem Teil auf 2 oder 4 Rädern (oder noch mehr) braust. Ein unnötiger Verbrauch von Ressourcen, eine Verschwendung der hellen Köpfe wie Ingenieure, Techniker, Mechatroniker, Konstrukeure und allen Handlangern, die dahinter stehen. Alles für den Spaß und das bisschen Brot der Spiele, dass da übrig bleibt für den Zuschauer, der sich dieser unsinnigen Darbietung mit Wohlwollen am Fernsehschirm ansieht. Sitzend, liegend oder in sonst einer Position im Sessel oder auf der Couch, in Mitten seiner warm-temperierten Wohnstube mit voller Vorfreude und der Freude dabei von Anfang bis zum Ende verfolgend anzuschauen. Die Uhrzeit - so unnatürlich sie sein mag -, spielt da keine Rolle. Da wird die Nacht zum Tag gemacht.
So leicht kann man sich ablenken.

Das Wort mit dem der letzte Satz endete, ist tatsächlich einmal richtig [im Zusammenhang: korrekt] gebraucht, auch und besonders im Bezug auf mein heutiges tatsächliches Thema im Diskurs mit meiner Gedankenwelt.
Und das kann einem Jeden von uns widerfahren, der in einer "kultivierten" [Ann.: ???] Welt lebt oder sein Dasein fristet.
Das Gefahrenpotential - nennen wir es mal beim Namen: Automobil. Oder auch ohne "mobil", in abgeleiteter Form und Ausstattung. Völlig egal, ob PKW, LKW, Kraftwagen, was auch immer.. Krad, Mofa, Moped. Es ist nicht nur der Lärm, der einesgleichen stören kann oder deren Abgase, die unsere Welt verpesten. Es ist, was mir in die Gedanken im Bezug kommt, förmlich hervorschießt, auf mich wirkt und hoffen lässt ... wie in vielen Jahren schon davor, immer aufs Neue suggeriert mir mein Geist: "Ich hoffe, ich werde überleben".

Denn das ist die grausamste und offensichtlichste Waffe, die Mensch zur vermeindlichen Verbesserung von Gegebenheiten konstruiert, erschaffen und auf die Masse losgelassen hat, und dessen Ausmass wir nun in voller Pracht erleben dürfen. Es ist für mich das größte Absurdum, das ich kenne. Und die unterschwellige Angst - dass man irgend wann eines der vielen Opfer wird, die in einem kleinen Presseartikel am Rande ihre letzte Erwähnung findet - ja, die ist hoch. Kaufen kann man sich dann nichts mehr, auch wenn es anstelle dessen ein Titelreißer wird, womöglich vielleicht auch recht publik in allen anderen Medien bestenfalls.

Und ich denke da nur an meine Person und mein Umfeld, wenn ich mich frage, wie hoch sind die Chancen, dass man bewahrt wird von einem solchen unlieblichen Glück.
Beantworten kann ich mir die Frage nicht, und Statistiken sind mir zuwider.

Die Quintessenz: Was immer wir auch machen, versuchen wir das beste, das schönste und das angenehmste in Anbetracht all der Übel zu gehen. Gleichsam - und wie immer - hoffe ich für Jeden, der das hier liest. Ich wünsche das Jedem: Viel Glück und Erfolg beim "Überleben" des Unsinn der uns Tag ein und Tag aus beschert wird auf den Straßen der Grauens.



[Anmerkung: hinter dem Text stecken keine besondere Ereignisse, die ihm voraus gingen; er entstand just in dem Moment und ist inhaltlich sowie literarisch für mich einer der schlechtesten Artikel auf diesen Blog]
      
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